#41 „Tod durch Papier: Wirksamkeit ist eine Entscheidung“

Shownotes

In der neuen Folge von Code of C spricht Martin Reichetseder mit Heinrich Raisch, Director Legal & Compliance bei NIHON KOHDEN Europe, über die Wirksamkeit des „Compliance-Programms“. Im Fokus stehen die eigenen Erfahrungen und Entwicklungen von Papier zur Anschlussfähigkeit. „Fuck-up“ ist Teil der Kommunikation und somit Basis für Lernen.

Gemeinsam diskutieren Martin und Heinrich, wie Programme Orientierung geben können. Dabei behandeln sie Kommunikation, Richtlinien, Schulungen und Maßnahmen für Effizienz und sprechen darüber, warum Prozesse oft wirkungsvoller sind als zusätzliche Policies. Immer wieder wird deutlich: Vertrauen ist der entscheidende Faktor für funktionierende Programme, für wirksame Prävention und für eine Compliance, die als Unterstützung und nicht als Kontrolle wahrgenommen wird. Eine Folge über Programme mit Wirkung und darüber, warum Compliance dann erfolgreich ist, wenn Menschen Lust haben, aktiv daran mitzuwirken.

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Transkript anzeigen

00:00:05: Das ist eigentlich eine richtig gute Gedanke, weil einen langen Brief kann jeder schreiben.

00:00:08: Eine lange Richtlinie auch.

00:00:10: Aber eine kurze, in der trotzdem alles drin ist – das braucht Zeit und das braucht auch Skills!

00:00:15: So und das habe ich mir mal in den letzten Jahren gelernt in Haus.

00:00:18: Eine gute Richtlinien ist kurz und verständlich.

00:00:21: Es ist nämlich besser fünf gute Regeln zu haben die den Leuten einleuchten und die die Leute kennen als hundert, die keiner

00:00:28: kennt.

00:00:32: Und wenn wir das Thema Schulungen, das Thema Kommunikation Das Thema Richtlinien so verstehen

00:00:38: als

00:00:39: Anleitung, wie man den Unterschied macht.

00:00:43: Und glaube ich haben wir für die Compliance und dafür

00:00:44: ist Unternehmen etwas geworden?

00:00:46: Auf jeden Fall!

00:00:50: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Code of C dem True Compliance Podcast von LUB.

00:00:55: Hier sprechen wir über Compliance aus der Praxis für die Praxis.

00:00:58: Mein Name ist Martin Rechizela Ich bin Compliance-Officer, ich bin Mitgründer von Lubb und für die nächsten Minuten ihr Gastgeber.

00:01:05: Nachdem wir mit dem letzten Gespräch mit Norbert West das Thema bzw.

00:01:08: das Element der Risiken bereits abgeschlossen haben, wechseln wir heute in das nächste Element.

00:01:13: Wir kümmern uns ab heute um das Elementprogramm und dabei fokussieren wir uns auf Informationen, auf Schulungen, auf Richtlinien und insbesondere auf konkrete Maßnahmen zur Umsetzung.

00:01:24: Und das mache ich heute mit einem ganz besonderen Gast Nachdem wir uns vor einem Jahr in Frankfurt auf der Compliance Nordgermany kennengelernt, in Malaga und Berlin wieder getroffen haben.

00:01:36: Und sich mittlerweile eine kleine Freundschaft entwickelt hat – freut es mich ganz besonders – das Heinrich Reich.

00:01:42: Direktor Legal & Compliance beim europäischen Ableger des japanischen Medizintechnikkonzerns Nihon Koden, Kinotspeaker- und Impulsgeber für Leadership & Complance bei mir ist!

00:01:52: Herzlich willkommen Heinrich.

00:01:53: Schön dass du da bist!

00:01:55: Hi Martin

00:01:56: So, bevor wir in das heutige Thema von Papier zur Praxis wie Compliance-Programme Wirken einsteigen gibt es ja bei uns immer noch ein wiederkehrendes Element.

00:02:04: Und das erste wiederkehrende Element ist unser Mutmacher!

00:02:08: Und nachdem der Heinrich extra aus Frankfurt angereist ist, hat er sich einen eigenen... ...einen für sich persönlichen Mutmacher aussuchen dürfen.

00:02:17: Der Heinrich wollte unbedingt auch Witterungsbedingte, weil wir nehmen jetzt auf wo der Blizzard in Deutschland ist.

00:02:24: Ein lebensgefährlicher Blizzard also mit dem Heinrich Leben am Limit hatte sich ein österreichisches Bier gewohnt und wir trinken heute Zwiegel, einen Biozwiegel von Freistädter.

00:02:35: Das machen wir um unseren Korn ein bisschen anzufeuchten und unsere Stimme ein bisschen zu lockern.

00:02:41: Also lass uns gleich anstoßen!

00:02:42: Lieber Heinrich vielen herzlichen Dank fürs Kommen.

00:02:45: es ist wirklich schön dass du da bist.

00:02:46: Vielen Dank für die Einladung.

00:02:47: Sehr genug herzukommen.

00:02:49: Schlimmstgefährlich.

00:02:53: Bei Bier muss man immer ein bissel aufpassen.

00:02:54: oder muss ich immer ein bisschen aufpassen?

00:02:57: erhöht die Gefahr von einem Zungenschlag.

00:02:59: Ich werde drauf aufpassen!

00:03:00: Du wirst

00:03:00: darauf aufpassen und ansonsten in der Post-Production schneiden wir das einfach raus, so dass ist auch schon die Überleitung.

00:03:08: jetzt in die Podcast Aufnahme und zwar haben ja noch ein zweites wiederkehrendes Element nach dem Mutmacher und unser zweites Wiederkehren des Element ist unser Code of See Checking.

00:03:27: Lieber Heinrich, ich darf dich zum Aufwählern ersuchen.

00:03:29: Du kennst das ja?

00:03:31: Ich darf dich ersuchen mir folgende Sätze zu vervollständigen.

00:03:34: Der Heinrich kennt übrigens die Sätze nicht!

00:03:37: Ein Compliance Management System ist meiner Meinung nach wirksam wenn

00:03:42: Wenn es nicht nur auf dem Papier besteht sondern auch gelebt wird.

00:03:45: Das nehme ich, das ist wunderbar.

00:03:47: Dein zweiter Satz Eine gute Richtlinie erkenne ich durch

00:03:51: Kürze

00:03:54: Wie die Antwort.

00:03:55: Super, gefällt mir!

00:03:56: Und ich habe für dich noch einen Entweder-Otersatz vorbereitet.

00:04:00: Lieber Heinrich, Compliance Schulungen entweder Pflicht oder freiwilliges Lernangebot?

00:04:06: Da muss sich auch Jurist antworten glaube ich weil es ist beides.

00:04:10: Es ist natürlich im besten Fall ein freiwilliges Lernangebot Aber es ist natürlich in vielen Fällen auch Pflicht.

00:04:17: Also das ist auch ganz wichtig, dass manche Schulungen Pflichtschulung sind.

00:04:21: Andere Schulungen sind vielleicht keine Pflicht-Schulung und dann ein freiwilliges Angebot, das hoffentlich gerne angenommen wird.

00:04:28: Im besten Fall ist es natürlich immer beides.

00:04:30: Da bin ich bei dir und dem stimme ich zu.

00:04:33: Wir werden über das heute sprechen nämlich wie wir Schulungen so attraktiv gestalten können, dass sie als freiwilliges Lernangebot auch tatsächlich angenommen und genutzt werden.

00:04:50: So, nachdem wir beide uns ja jetzt schon ein Jahr kennen und wir haben uns ja auch schon mehrfach über das Thema Compliance unterhalten.

00:04:58: Wir haben uns über das thema Leadership unterhalten, wir haben unser über das tema auch Leitung einer Rechtsabteilung unterhalten habe ich ja bemerkt dass wir beide dieselbe Sprache sprechen.

00:05:08: Das ist ja jetzt kein Geheimnis.

00:05:09: also für diejenigen die uns beide kennen die wissen dass wir beiden dieselbe Sproch sprechen.

00:05:13: Absolut!

00:05:14: Das ist mitunter der Grund warum du heute da bist weil dieses Element Das Element der Programme, damit steht für mich oder es fehlt für mich nämlich auch der Erfolg des Compliance Management Systems.

00:05:26: Und darum wollte ich mit jemandem darüber sprechen, der vielleicht nicht ganz kontroversiell ist bei dem Thema und dann jetzt vielleicht im Widerspruch zu dem steht wie i-Compliance verstehe sondern durchaus dieselbe Sprache spricht bei diesem Thema.

00:05:38: Was denkst

00:05:39: du jetzt?

00:05:43: Ich würde mir wundern wenn's anders wäre!

00:05:45: Warum sprechen wir über das Thema Programme jetzt in der nächsten Stunde ungefähr.

00:05:50: Weil das Thema Programme mit dem kann man ganz viel richtig machen, mit dem können wir ganz viel falsch machen.

00:05:56: Wenn ich immer von der Compliance, sprich von der Gefahr eines bürokratischen Monsters.

00:06:01: dann bewegen wir uns nämlich genau bei diesem Monster und auch bei dieser Angst vor einem Monster.

00:06:05: da bewegen Wir uns genau in diesem Element.

00:06:08: Es geht um die Information es geht um Die Richtlinien es geht Um die Schulungen Und Es Geht um die konkreten Maßnahmen.

00:06:13: und Da ist Immer so die Frage Was machen wir denn selbst aus dem Thema Compliance?

00:06:18: Und Compliance ist das, was wir selbst daraus machen und wenn wir ein Monster gestalten wollen, dann machen wir das.

00:06:23: Wenn nicht, dann hoffentlich nicht!

00:06:26: Daher auch schon meine erste Frage an dich – wann wird ein Programm aus deiner Sicht

00:06:32: zu viel oder

00:06:33: sogar sehr ein Monster und wann wird es zu wenig?

00:06:37: Ich hab schon bei der Frau Besprechung gesagt, dass eigentlich eine recht gute Frage finde.

00:06:41: Das ist ne tolle Frage weil es sehr viel aufmacht.

00:06:44: Also ich find wann ist das zu wenig wenn's keine Guidance gibt?

00:06:49: und wann ist es soviel?

00:06:50: Wenn es wiederum keine Guidances gibt?

00:06:53: also ein Programm kann ja zu wenig sein um Mitarbeiter wissen dann nicht was soll ich denn jetzt machen?

00:06:58: das führt dann zur Unsicherheit Und grundsätzlich ist meine feste Überzeugung dass die meisten Mitarbeiter eben nicht deswegen irgendwas gegen unseren Compliance Code of Conduct machen oder irgendwie gegen Regeln verstoßen, weil sie es möchten.

00:07:11: Sondern weil sie's nicht besser wissen.

00:07:13: und wenn ich keine Guidance gebe dann fangen die an zu schwimmen und dann werden Fehler gemacht.

00:07:17: Wenn ich jetzt aber die Mitarbeiter mit so viel Guidance flute mit Richtlinien... Und die Richtlinie, ich hab ja vorhin gesagt, die müssen kurz sein ne?

00:07:25: Wenn das dreißig Seiten sind, die nächste ist vierzig Seiten, dann kommen fünfzig Seiten on top.

00:07:29: Nach der nächsten Schulung kommt die nächste Schulung Dann ist das zu viel.

00:07:33: Und so viel bewirkt genau das Gleiche wie zu wenig, nämlich keine Guidance.

00:07:37: Absolut!

00:07:38: Deswegen finde ich, dass macht es ja sehr viel auf.

00:07:40: Das macht doch tatsächlich sehr viel drauf und ich glaube, dass die sehr viele Kolleginnen und Kollegen da jetzt wiederfinden.

00:07:45: Nämlich bei der Frage oder bei der Einschätzung vermutlich Wie ausgeprägt ist denn bei mir das Programm?

00:07:51: Und ist es denn vor allem auch gesund?

00:07:53: Also vielleicht kann man davon sprechen, dass es gesund oder ungesund ist.

00:07:56: Weil wenn ein Compliance-Programm keine Orientierung gibt dann ist das in Wahrheit, dann verfehlt man das Ziel von Compliance.

00:08:04: Jetzt glaube ich tun wir uns leichter wenn wir das Gespräch unterteilen in die Themen des Programms nämlich an die Kommunikationrichtlinien, Schulungen und Maßnahmen und wie wir sagen wir fangen mit der Kommunikion an.

00:08:16: Kommunikations wird nämlich sehr oft vernachlässigt und auch unterschätzt und darum würde es mich interessieren, dass KommunikATION für dich Teil des Compliance-Programms, also ein fester Bestandteil des Complance-Progams oder ist es für dich eine Begleitmaßnahme?

00:08:29: Ich würde sagen das ist mit das wichtigste Thema für mich.

00:08:31: Also großes Fokussthema!

00:08:33: Absolutes

00:08:33: Fokusthema.

00:08:34: Also kann ich wirklich ganz fest sagen weil gleichzeitig ist es aber auch schwer wenn Kommunikation einfach wäre dann würden nicht alle über die Kommunikationssprechen.

00:08:43: der Punkt ist ja alles worüber wir heute sprechen außer die kommunikation oder sehr viel dass steht in irgendwelchen Lehrbüchern drin in Leidfäden Aber da steht dann auch drin, ja, Kommunikation ist ganz wichtig.

00:08:53: Ich habe aber selten ein Leitfaden gelesen oder vielleicht auch einen, ich sag mal, Compliance-Radgeber oder Compliance Lehrbuch oder irgendwas was wirklich auf Compliance abzielt das mir erklärt wie ich kommunizieren

00:09:04: muss?

00:09:04: Das ist völlig richtig!

00:09:06: Vielleicht schaff man das mit dem Podcast dass wir ein bisschen an Impuls geben wie wir richtig kommunizierten können oder wie wir sinnvollerweise kommunizierend.

00:09:13: jetzt sagst du Kommunikations ist ein wichtiges Fokus Thema im Element des Programms, wie viel kommuniziere ich?

00:09:19: dein oder was soll es denn dafür gescheitert?

00:09:21: Weil zu wenig kommunizieren aber vielleicht zielgerichteter kommunizierend ist vielleicht effektiver als ganz viel über Compliance zu sprechen und in Wahrheit an nichts zu sagen.

00:09:29: Also das kann ja passieren.

00:09:30: wo ist da der Mittelweg?

00:09:31: gibt's ein Mittelweg?

00:09:32: Was machst du?

00:09:33: Ich glaube dass wir so viele.

00:09:34: erstmal muss das austarieren mit der Zeit.

00:09:36: also ich glaube Das ist auch so eine Karrierefrage, wo steht man gerade?

00:09:41: Wenn man Anfänger ist, dann weiß man das noch nicht genau.

00:09:44: Wie macht man das?

00:09:44: Ein bisschen mehr Erfahrung fängt man an zu wissen, okay, dass hat funktioniert und nicht funktioniert.

00:09:49: Und durch dieses Try and Error finde ich... Und natürlich da muss man auch mal sagen, Fokus ist auch wichtig!

00:09:56: Also ich muss mir schon vorher überlegen auf was setze ich denn meinen Fokus.

00:10:00: oder wenn du dir schon sagst Überflutung bringt nie was.

00:10:04: Weil es ist auch in unserer gesellschaftspolitischen Debatte oft so, wenn ich zu viel Warnungen kriege.

00:10:11: Auch heute vor dem Blizzard.

00:10:13: Wenn das immer wieder kommt mit Lebensgefahr und so Achtung!

00:10:16: Das eigentlich ein Superbeispiel.

00:10:18: Dann sagt irgendwann jeder so wie ich heute herkomme Was soll da schon passieren?

00:10:22: Und heute war es ja schon wieder so, ne.

00:10:23: War ja auch nicht so schlimm.

00:10:25: und ich glaube wenn man inflationär kommuniziert und vielleicht doch inflationell den Teufel an die Wand malt und sagen die Leute irgendwann also dann kriegst du die Leute nicht mal eingefangen, wenn wirklich die Hütte brennt, dann sagen sie naja der ist ja immer so aufgeregt und sagt ja immer Achtung Achtungen Achtunge Es kommt jemand ins Gefängnis oder sowas.

00:10:41: und deswegen Ich denke, das ist eine Sache die wohl dosiert sein muss.

00:10:46: Aber wenn ich sie dosiere dann muss ich es richtig machen und mit einer richtigen Ansprache die Leute auch so treffen.

00:10:52: TaylorMate für jede Abteilung damit ihr auch verstehen was ich meine.

00:10:56: Ich muss mit einem Lagermitarbeiter anders sprechen als mit der Sales-Mitarbeiterin.

00:11:00: So!

00:11:01: Ähm...ich glaube dass das wahnsinnig schwierig ist.

00:11:04: Ich kann dann nämlich, also ganz ehrlich, ihr selbst das Erfolgsrezept dafür noch nicht gefunden.

00:11:10: Also jetzt rede ich sehr gern und ich kommuniziere sehr gerne und das ist auch der Grund, warum ich den Podcast mache weil ich sehr gerne redet und weil ich es sehr gern auch Informationen mitteile und weil die sehr gern einfach eben den Austausch gehe mit anderen Kolleginnen und Kollegen.

00:11:23: Das mache ich bei mir im Unternehmen auch.

00:11:25: Ich kommuniziere auch sehr gern, aber ich habe noch nicht das Rezept gefunden richtig zu kommunizieren!

00:11:30: Wir sind wahnsinnig gut bei den Richtlinien und der Anführungszeichen.

00:11:34: Ich glaube dass wir wahnsinnlich gut sind bei den Richtlinien.

00:11:37: Und was die Schulungen betrifft ist nicht so schlecht.

00:11:40: Was die Maßnahmen betriften, brauchen wir uns auch nicht verstecken.

00:11:43: Kommunikation?

00:11:45: Wie haben wir einen Contentplan erstellt?

00:11:48: Da hinten wir nach.

00:11:49: Wir wissen nicht oder wir tun uns schwer herauszufinden, wann kommunizieren wir denn welches Thema?

00:11:55: Also obwohl wir Schwerpunktthemen haben bei uns in der Compliance, tun wir uns schwer auch die richtige Sprache zu finden und auch die richtigen Informationen mitzuteilen.

00:12:05: also weil man nämlich genau dann in die Gefahr läuft dass das inflationär wird wenn ihr immer Wenn ich weiß, ich kriege alle zwei Wochen eine Info von der Komplex.

00:12:13: Dann lese sie nicht mehr!

00:12:13: Wenn ich sie einmal im halben Jahr krieg, ignoriere sie möglicherweise auch weil dann ist es nicht wichtig genug.

00:12:20: Wir hätten jetzt versucht einmal im Quartal aber das ist auch schwierig.

00:12:23: vor allem stellt sich bei uns nämlich die nächste Frage Vorfälle.

00:12:28: Ja, also Menschen interessieren sich sehr gerne für Vorfälle.

00:12:31: Sie interessieren sie jetzt weniger für Kartellrecht, sie interessieren es weniger für Geschenke und Einladungen aber sie interessiert sich für Vorfalle.

00:12:37: Das ist vielleicht dieses Thema Neugier und dieses Thema auch Hostnet gehört und Hostnet gesehen.

00:12:44: Wir kommunizieren im Moment nicht über Vorfällen.

00:12:46: Sollten wir aber möglicherweise tun?

00:12:48: Ich habe aber keine Ahnung in welcher Form ich das tun sollte.

00:12:51: Kommuniziert ihr über Fälle bzw Über was kommuniziert ihr denn eigentlich?

00:12:57: auch sehr guter Punkt und für uns sehr aktueller Punkt.

00:12:59: Also ich versuch immer in Schulungen, meine eigenen Fuckup-Stories zu bringen.

00:13:04: Das heißt wenn ich über Fehlerkultur spreche in der Führungskräfteschulung dann sag' ich den auch, pass mal auf... Ich mach auch Fehler!

00:13:10: Ich hab in meiner Vergangenheit auch Fehler gemacht.

00:13:12: aber ihr müsst die Leute, wenn ihr sie empowern wollt müsst ihr Fehler zulassen ja?

00:13:16: Und wenn man dann sagt guck mal, ich habe hier einen Fehler gemacht und das war wirklich, wirklich scheiße und ich hab mich danach auch sehr schlecht gefühlt Aber die Führungskraft, die ich damals hatte hat mich dann aufgebaut Dann ist das für mich ein Fehler, aus dem ich sehr viel lernen kann.

00:13:28: Aber wenn diese Fehlerkultur eben nicht da ist und die Führungskraft dann nochmal drauf haut und dich noch mal unten in den Boden reintritt, dann denke ich nicht dass du da viel draus lernst sondern du hast einfach nur Angst und tendierst dann zu so einer Art Defensiventscheidungen jedes Mal.

00:13:42: Und wenn wir was nicht wollen, wenn wir über Bürokratieabbau sprechen und die Leute müssen mehr in die Hand kriegen, dann ist das jemand der ausschließlich Defensive Entscheidungen trifft denn dann verdienen wir alle kein Geld mehr.

00:13:52: Das heißt wir brauchen Leute Offensive Entscheidungen treffen und die kriegen wir eben nur so, indem wir ihnen die Fehlerkultur mitgeben.

00:14:00: Bei der es heißt hey im Fehler ist okay?

00:14:03: Und wenn du was daraus gelernt hast und das nächste mal nicht mehr passiert dann ist das völlig in Ordnung.

00:14:07: macht dir keine Sorgen dass passiert ja und Das müssen wir schaffen und das kriegt man nur hin wenn man näher schafft auch als Compliance Officer auch erzählt ich mach ausständig Fehler ständig mache ich Fehler genau und das finde ich gut.

00:14:21: Wir haben jetzt bis jetzt noch kein Programm, bei dem ich immer erzähle okay das ist im Unternehmen passiert.

00:14:28: Wenn ich Präsenzschulungen habe vor allen Dingen dann lass' sich das einfließen.

00:14:32: was wir aber nächste Woche machen wollen Ich bin nächste Woche bei unseren Tochtergesellschaften in Italien.

00:14:37: Wir haben ein paar Themen die wir dort absprechen müssen In Bergamo, Florens und Mailand in ganzen schönen Städten.

00:14:43: unsere Töchter sitzen.

00:14:44: Dort will ich zum ersten Mal versuchen so eine Fuck-Up Story Geschichte zu machen Das heißt, dass ich denen dann dort im Face-to-Face in Präsenz erkläre.

00:14:53: Schau mal!

00:14:53: Das und das ist passiert, damit man den auch irgendwie den Zahn ziehen kann.

00:14:58: was halt oft ist es immer... Na ja da kommt die Compliance wieder vorbei ne?

00:15:01: Da haben sie wieder irgendein theoretisches Gespenst an die Wand gemalt.

00:15:05: aber viele kriegen einfach nicht mit was tatsächlich im Unternehmen vielleicht irgendwo eine andere Tochtergesellschaft passiert ist.

00:15:11: Und das ist glaube ich ganz gut.

00:15:12: also wir versuchen das mal Mal schauen wie's funktioniert.

00:15:14: Bei deinen

00:15:14: Fuckup Stories gibst du Informationen über Vorfälle.

00:15:17: auch

00:15:19: Das

00:15:19: wären ja nicht nur deine eigenen Fuckups, sondern die Fuck-Ups beziehen sich dann auf Vorfälle und auf Inzidenz bei euch im Unternehmen.

00:15:27: Ja also wir wollen wirklich auch Details geben aber natürlich dosiert.

00:15:31: Also ich werde jetzt nicht die Namen nennen, ich werde es jetzt nicht sagen der und er hat das gemacht usw.

00:15:35: Sondern hier in der Tochtergesellschaft in Spanien hatten mir einen Vorfall dass das passiert und das ist dabei rausgekommen.

00:15:41: so haben wir's verhindern können

00:15:43: usw.,

00:15:43: das ist ja natürlich Case by case.

00:15:46: Deswegen will ich es aber auch in Präsenz erst mal machen.

00:15:49: Ich möchte das nicht im Training haben, dass bei uns für alle verfügbar ist, sondern ich möchte das erstmal ausprobieren.

00:15:56: und da kommen wir wieder zurück zum Anfang mit Kommunikation austarrieren.

00:15:59: Ich möcht' erstmal gucken so einen kleinen Testballon starken jetzt und schauen was macht Sinn?

00:16:04: Was macht keinen Sinn und was macht das auf?

00:16:07: Das stelle mir wahnsinnig sehr intensiv vor!

00:16:11: Wenn du zielgruppengerecht kommunizieren willst persönlich kommunizieren willst, dann bist du ja nur noch unterwegs und erzöst die Leitfuck-up Stories aus dem Unternehmen.

00:16:22: Also Du hast nämlich vorhin was gesagt hinsichtlich der Führungskräfte?

00:16:25: Und es ist nicht in die Richtung gegangen, die ich jetzt aber aufgriffen oder aufgreffen möchte weil was mir sofort einfühlt ist warum musst denn auch die Compliance kommuniziert?

00:16:34: also natürlich müssen wir kommunizier'n Aber vielleicht sollten eigentlich die kommunizierten Die für Nähe an den Kolleginnen und Kollegen dran sind nämlich die Führungskräfte.

00:16:42: Wir reden immer vom Ton from the top, aber dieser Ton von der Top sollte vielmehr auch ein Ton und et dem Mittel sein.

00:16:49: Und vielleicht sollten wir andere befähigen im Sinne der Compliance zu kommunizieren?

00:16:55: Weil dann wird das erträglicher für deine Ressourcen als für meine Ressursen – und wir schaffen es dass das Thema tatsächlich in die Abteilungen kommt!

00:17:03: Ich verstehe was du sagst und ich höre was du sage, wenn ich das jetzt ummünzen würde auf mich Und auf meine Struktur, wir sind ein Unternehmen mit viertausend sechshundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

00:17:13: Wenn ich da zielgruppengerecht persönlich kommunizieren müsste, dann wäre das unmöglich!

00:17:19: Ich könnte es nicht.

00:17:21: Also das heißt... In Wahrheit und der Ansatz gefällt mir ja an sich schon.

00:17:26: Ich müsste mir die kritischsten Abteilungen suchen, dort mit den Führungskräften oder an die Führungskräfte kommunizieren aber im Sinne eines Trained-a-Trainer-Konzepts möglicherweise dann die auffordern und verpflichten weiter zu kommuniziert.

00:17:38: Ja du hast vollkommen recht das muss das Ziel sein!

00:17:40: Aber ich denke dass ich es zuerst selber ausprobieren muss.

00:17:43: Erstens muss ich erst mal ausprobierend aus meiner Sicht einfach.

00:17:47: Warum mache ich jetzt hier?

00:17:49: Wir gehen wegen dem anderen Thema dahin Aber ich versuche das jetzt irgendwie einzuspielen, weil es für mich wichtig ist.

00:17:53: Ich möchte mal ausprobieren.

00:17:54: So wenn ich's ausprobiert hab dann weiß ich okay da sind die Fallstrecke.

00:17:57: so weit kann nicht gehen dass hat funktioniert das hat nicht funktioniert.

00:18:00: Das kann ich dann wieder im train to trainer später machen und sagen so Jetzt haben wir es probiert das war gut.

00:18:04: das was schlecht macht es so.

00:18:05: Und zweitens sollen diese Führungskräfte mit da drin sitzen damit sie sehen können Es ist ok darüber zu sprechen Weil das ist ja absolut Absolut.

00:18:13: Viele sagen halt einfach, oh das ist mir jetzt passiert und es ist ein bisschen peinlich.

00:18:17: und das erzählen wir unser Mitarbeiter nicht weil er was denken die dann von dem ganzen Laden und keine Ahnung was?

00:18:21: Es besteht sehr viel Hemmnis.

00:18:23: wenn ich da jetzt hin fahre und erstmal erst mal vom Leder ziehe darüber wie viele Fehler Ich mache Wie viele Fehler unsere Abteilung vielleicht immer wieder macht Dann glaube ich öffne ich etwas in den Leuten zu sagen okay Wenn er das macht in seiner Position.

00:18:37: Ja, dann kann ich das auch machen und dann ist das für uns im Unternehmen okay?

00:18:40: Und da kommen wir wieder zum Thema Fehlerkultur.

00:18:42: Ist es okay darüber zu sprechen und keiner reißt einem den Kopf?

00:18:44: Absolut!

00:18:45: Jetzt stört sie mir nur die Frage, in welche Regelmäßigkeit man das macht.

00:18:48: Bei Kommunikation – also wie sind ja immer noch dabei, dass richtige Maß zu finden oder die richtige Balance zu finden?

00:18:54: Also wir haben jetzt festgestellt, dass Kommunikationsa und O ist.

00:18:57: Wir haben festgestellt ,dass persönliche KommunikATION super ist und über Fehler- und Fuckups sprechen ist notwendig.

00:19:02: Das heißt, ich mache bei mir jetzt den Hacken hinsichtlich der Vorfälle In welcher Regelmäßigkeit kommuniziere ich?

00:19:08: Und auch in welchem Format kommunizier ich.

00:19:10: Wie habe ich gesagt, wir hätten versucht jetzt einmal alle zwei Wochen, haben wir gesagt genau alle zwei Woche machen wir nicht.

00:19:15: Einmal im halben Jahr machen wir das nicht zu wenig.

00:19:19: Themen spezifisch okay, da laufen wir aber auch dem Tagesgeschäft hinterher und vor allem tun wir uns schwer mit den Formaten.

00:19:29: Wir haben ein Internet, wir haben jetzt mal versucht Internetbeiträge zu machen.

00:19:36: Ja, Internet ist sowas wie die Tageszeitung, wo die Kolleginnen und Kollegen nachlesen, wenn sie Informationen kriegen.

00:19:44: Will ich dann aber Kommentarfunktionen zulassen?

00:19:46: Also will ich denn das?

00:19:47: die gesamte Organisation darüber diskutiert ob Komplerns notwendig ist oder nicht?

00:19:51: Oder ob das super ist dass man Geschenke nur bis hundert Euro annehmen darf oder sollte – weil bei uns keine strenge Grenze, sondern das ist bei uns ein bisschen flexibler.

00:20:00: Das heißt doch, man hat das richtige Rezept gefunden.

00:20:04: Wir hätten jetzt probiert oder zumindest die Idee gehabt einen eigenen Podcast zu machen.

00:20:08: im Unternehmen aus der Rechtsabteilung herausgetrieben.

00:20:12: würden wir das auch für Compliance machen?

00:20:14: also ich bin ein großer Fan von Compliance Podcast und wir haben einmal im Jahr Bei der Weihnachtsfeier, dass die Geschäftsführung möglicherweise was sagt.

00:20:23: Na ja bei der Weihnacht feiern will ich da tatsächlich etwas über Compliance hören!

00:20:27: Es wäre ein wichtiger Hebel und ich würde nicht kommunizieren, sondern die Geschäftshührung wird kommuniziert.

00:20:31: aber auch hoch da jemand zu.

00:20:33: Wille E-Mails ausschicken.

00:20:35: hier war schon die Idee gehabt das wir so einen Compliance Breakfest machen also wie ein Stammtisch, ein Compliance Stammdisch.

00:20:41: Ja das Thema ist vielleicht nicht sexy genug Aber vielleicht hast du irgendwelche anderen Formate jetzt außer deine persönlichen Trainings oder deine persönliche Gespräche, die du hast mit den Kolleginnen und Kollegen umzukommunizieren.

00:20:55: Also ich arbeite sehr viel mit dem Prinzip Try and Error muss ja ganz ehrlich sagen das ist vielleicht auch dem geschuldet also Du hast es ja eingeleitet.

00:21:01: also Ich komme aus einem großen Konzern als ein großer japanischer Konzert.

00:21:05: er ist in Japan gelisteten Riesenkonzernen aber wir sind eben die europäische Tochter.

00:21:09: Wir sind eher vergleichbar mit dem deutschen Mittelstand können vielleicht mehr ausprobieren, als es jetzt vielleicht große Dickschiffe könnten.

00:21:17: Ich kann mehr Try and Error zulassen und deswegen finde ich's eigentlich ganz nett einfach Sachen auszuprobieren und zu merken auch zum Thema Fehler wieder.

00:21:25: Ja hat nicht geklappt.

00:21:26: ja machen wir nicht mehr.

00:21:27: oder was ich jetzt auch wieder plane ist so etwas wie Ey wenn ich wieder in Italien bin.

00:21:31: Jetzt haben zwei Dinge geplant Zum einen diese Fuck-Up Stories und zum anderen mich mal irgendwo neunzig Minuten reinzusetzen im Büro und zu sagen jeder kann reinkommen der will und jede Frage fragen Guck mal, wie es läuft.

00:21:41: Wenn keiner kommt, mach ich's nicht mehr!

00:21:43: Wenn zehn Leute kommen, mache ich das nächste Mal noch einmal.

00:21:45: und so machen wir auch unsere Trainings.

00:21:47: Wir probieren viel aus.

00:21:48: Ich finde Face-to-Face-Training ist... Das Beste, da kommt nie was dran vorbei.

00:21:53: Da kann mir Leute erzählen, was sie wollen aber... Was wir jetzt machen?

00:21:55: Wir haben jetzt beispielsweise ein Compliance Training mit einem KI-Bot aufgesetzt.

00:21:59: das heißt, wir haben einen Programm benutzt und also es ist völlig irre, was ja heute zu Tage einfach geht.

00:22:05: Es sind KI generierte Personen die es gar nicht gibt, die dann den Text vorließen oder auch Schauspieler denen ich hier hervorgebe Und wenn ich das in Spanisch hören möchte höre ich das ins Spanische.

00:22:14: Wenn ich das hinzu erhehle hören möchte, höre Ich das hinzuerhele und selbst unsere Japanen als wird das automatisch auf Japan übersetzt haben.

00:22:20: Die Person spricht japanisch, die sagen das ist sehr Gusses japanischer und das kam bei uns super an.

00:22:26: was wir auch gemacht haben war Wir haben Snippets gemacht.

00:22:29: Das heißt dass oft das Feedback kam naja eure Komplexschulungen sind zu lang.

00:22:33: ich habe keine Lust oder keine Zeit mich vierzig Minuten hinzusetzen um die Komplex schulung zu machen.

00:22:37: gerade die Sales Leute diesen ständig unterwegs bei uns diesen ständigen ganz Deutschland oder den Ländern unterwegs.

00:22:42: Da haben wir gesagt, gut da machen wir fünf bis zehn Minuten Portionen das sind dann trotzdem am Ende forty-fünf Minuten.

00:22:48: aber die können sie über unser Programm über unseren Lernprogramm auch als Podcast anhören.

00:22:52: Das heißt du kannst im Auto fahren, kannst dir zehn Minuten anhören und hast genug von Compliance, dann machst du dein Business weiter auf der Rückfahrt hörst ihr nochmal zehn Minuten an bei der nächsten Fahrt noch mal zehn und dann hast du das Training gemacht.

00:23:02: Da kommt natürlich viel dazu.

00:23:03: Dann kannst du natürlich nicht sagen in zwei Wochen ist das Training In drei Monaten ist das Training durch, dann hast du alle Videos angeschaut oder alle Videos angehört.

00:23:12: Das heißt ich finde man muss viel ausprobieren um zu verstehen was funktioniert bei mir und was funktioniert nicht.

00:23:18: Und vor allen Dingen ist jedes Unternehmen da auch anders.

00:23:20: Was bei mir funktioniert muss bei dir nicht funktionieren.

00:23:22: Was bei dir funktioniert funktioniert bei mich vielleicht gar nicht.

00:23:26: Und dass es Branche zu Branche verschieden.

00:23:28: Deswegen bin ich ein großer Fan von Try and Error.

00:23:31: Man kriegt irgendwann einen Gefühl für seine Organisation.

00:23:33: Das kreibt man sehr gut.

00:23:34: Wenn du von wir sprichst, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hast du in der Compliance?

00:23:39: Ja also ich bin ja zuständig bei uns für Legal, für Compliance deswegen Mittelstand.

00:23:45: Bei uns ist das nicht getrennt mittlerweile.

00:23:47: es war früher getrenned.

00:23:48: Ich habe das dann zusammengezogen unter mir Legal Compliance und ESG Und sehr viel landet einfach bei uns.

00:23:55: Wir unterstützen auch in der Produktcompliance sehr viel.

00:23:59: Wir können das natürlich alles rechtlich.

00:24:02: Also wir schauen uns natürlich die Richtlinien an und können dann eine rechtliche Stellungnahme dazu geben.

00:24:06: Aber wir unterstützen nur, ja?

00:24:08: Weil ich bin kein Ingenieur!

00:24:09: Ich kann das nicht einschätzen bis ins Detail.

00:24:12: Das geht einfach nicht... aber wir sind ja hochreguliert medizintechlich.

00:24:16: Wir haben eine eigene Regulatory-Abteilung.

00:24:18: Da sitzt ein Electro-Engineur der weiß genau wovon er spricht, aber wir unterstützen weil es einfach ne Crossborder Aufgabe ist.

00:24:25: Und ich schick das deswegen voraus, weil jetzt sage wir sind zu dritt Und momentan, wir waren vor kurzem zu fit.

00:24:32: Wir hatten noch ein Werkstudent der ist jetzt gegangen.

00:24:34: Vielleicht haben wir bald wieder einen vielleicht nicht mehr müssen mal schauen.

00:24:37: aber grundsätzlich sind immer drei Volljuristen und ein Werk Student oder eine Werk studentin und haben fünf Tochtergesellschaften in Europa sind hochreguliert und das ist schon anstrengend und anspruchsvoll.

00:24:51: Ich finde es aber durchaus spannend.

00:24:54: Aber hast du in den lokalen Niederlassungen so Botschafterinnen und Botschafte, die dir das Thema ein bisschen abnehmen oder sind diese drei schon verteilt überall?

00:25:03: Also wir haben für viele Themen Zuständigkeiten.

00:25:07: also ich habe zum Beispiel jemandem der jetzt kein Datenschutz beauftragt in dem Sinne sondern jemand der intern für Datenschutzzuständig ist ja guckt wird das alles gemacht und er unsere Order wenn wir sagen zb dass man das muss eingeführt werden.

00:25:19: Das muss gemacht werden, der darauf achtet oder die darauf achtete dass das auch passiert.

00:25:23: also ein point of contact.

00:25:24: so ein bisschen für allgemeine compliance haben wir auch jemanden immer.

00:25:29: also es ist quasi einen point-of-contact den wir sagen pass auf das und das.

00:25:33: kannst du uns da infos geben.

00:25:34: wie können wir das zusammen machen?

00:25:35: aber das sind jetzt keine das ist kein compliance officer oder der da sitzt sondern das sind leute die Genau, das manchmal sitzen die in HR.

00:25:44: Manchmal im Einkauf oder in der IT gerade für Datenschutz sind das auch predestinierte Leute.

00:25:49: Da muss man mit arbeiten was man kriegt ne?

00:25:51: Budgetdruck ist da.

00:25:52: aber ich denke wir haben ein tolles Team.

00:25:54: Ich habe zwei tolle Frauen und kennst eine davon glaube ich in meinem Team.

00:25:58: Die sind super Und wir ergänzen uns da sehr gut charakterlich und funktioniert.

00:26:02: Aber es ist anspruchsvoll.

00:26:04: Willkommen

00:26:04: in meiner Welt.

00:26:05: Also ich verantworte ja jetzt Legal Compliance Contract and Clay Management Risk Versicherungen und Internal Audio.

00:26:15: Das sind sechs große Themen, die ich verantworte.

00:26:18: Und ich hab in Summe ein Team jetzt von sieben Personen global.

00:26:24: Also affiliate.

00:26:26: In der Compliance ist es ein bisschen anders weil in der Complance wird tatsächlich lokal verantwortliche Compliance-Officeur, die auch nicht in der Rechtsabteilung sind also auch HR, IT oder Finanz.

00:26:37: Ich habe tatsächlich Personen Intrinsische Motivationen haben Compliance vor Ort zu machen und überdielen oft dann auch die Kommunikation.

00:26:45: Also wir leben in derselben Welt, ja?

00:26:47: Wir sprechen auch dieselbe Sprache beim Thema Kommunikations.

00:26:50: Ich würde jetzt nur ganz kurz.

00:26:51: also Kommunikion ist wichtig.

00:26:53: das richtige Format finden wird durch Try and Error Nichts auslassen.

00:26:57: Also schriftlich kommunizieren, persönlich kommunizierend Breakfast machen, Standdisch machen, Open Door machen, Comics machen, fertige Podcasts machen also kommuniziert.

00:27:07: An sich muss man bei der Kommunikation nämlich wirklich sagen das sind einem keine Grenzen gesetzt.

00:27:11: Das, was hilft und das, was wirkt, sollte man machen.

00:27:14: Aber man soll es jetzt ausprobieren!

00:27:15: Vielleicht ist dies schon der größte Schaudort für das Thema Kommunikation?

00:27:18: Ja.

00:27:18: Kommuniziert's einfach in jeder Form die euch möglich ist.

00:27:21: Also vielleicht sollten wir das in dieser Form jetzt einfach einmal so stehen lassen.

00:27:24: Und Kommunikationschaft vertrauen?

00:27:26: Absolut!

00:27:27: In Wahrheit muss man mich auch sagen – und das habe ich gelernt von unserer ehemaligen Marketingchefin, die bei Austrian Airlines ist, weil die hat einmal zu mir gesagt... Auch nicht KommunikATION ist Kommunikacion.

00:27:37: Man kann nicht nicht kommunizieren Und wenn ich das jetzt unmünzt darauf mit, wie oft kommuniziert man denn über Compliance ist auch das Thema nicht darüber zu kommunizieren.

00:27:45: Eigentlich auch schon eine Form der Kommunikation und somit auch wieder beim Finden der Balance vielleicht an deiner oder anderen Stelle mal was anderes ausprobieren?

00:27:53: Ich würde sagen wir machen da jetzt einen Haken unter die Kommunikations.

00:27:56: aber ich würde gerne eine Brücke bauen.

00:27:59: und zwar hast du gesagt, du redest gerne über Fuckups und über deine eigenen Fuckups.

00:28:02: Und ja!

00:28:04: Wir als Compliance-Office sind nicht perfekt.

00:28:07: Das muss man vielleicht an dieser Stelle sagen.

00:28:09: Compliance bedeutet ja auch nicht Perfektion, also die Compliance strebt nicht nach der Perfektion sondern die Complance strebt danach die größten Risiken zu identifizieren mit denen etwas zu machen und mit den übrigen Risiken müssen wir lernen zum Leben und um die kümmern wir uns dann später.

00:28:25: wenn wir nämlich jetzt darüber sprechen über eigene Fehler und über eigenes Fehlverhalten möglicherweise zu sprechen und das auch zu kommunizieren ist das erste was man da einfeuert.

00:28:35: das Thema Richtlinien Weil wir sind ein Unternehmen, das ganz stark gewachsen ist.

00:28:40: Und ich kann dir keine Zahl nennen wie viele Richtlinien wir haben und ich kenne sie nicht alle.

00:28:49: Ich weiß nicht ob es der Anspruch ist dass man als Mitarbeiter oder Mitarbeiter in allen Richtlinie kennen muss.

00:28:57: Ich weiss nicht ob das mein Anspruch auch an die Belegschaft ist.

00:29:05: Dass wenn ein Fehlverhalten kommt und man dann doch irgendwo eine Richtlinie hervorgegräbt und sagt, ah aber da wäre es doch eigentlich gestanden.

00:29:11: Wir werden doch sehr oft wieder im Organisation versagen werden nämlich wir haben es als Organisation nicht geschafft ordentlich zu kommunizieren.

00:29:18: ja und wo ich die Brücke hinbauen will ist mein eigenes viel Verhalten liegt darin nicht jede Richtlinien zu kennen noch gar nicht zu wissen ob ich mich tagtäglich an die Richtlinen des Unternehmens auch wirklich halte.

00:29:29: so Und die Brücke bauen wir.

00:29:31: jetzt zu den Richtlinien.

00:29:32: Du hast vorhin schon gesagt, die Richtlinie sind ja ein wesentlicher Bestandteil des Compliance-Programms und du hast gesagt der Richtlin ist dann effizient und effektiv wenn sie kurz ist.

00:29:43: Wie viele Richtlinen aus der Compliance habt ihr?

00:29:46: Weniger als noch vor ein paar Jahren.

00:29:48: Ist das eine gute Antwort?

00:29:50: Das heißt Raum für Interpretation!

00:29:52: Genau genau also vielleicht auch mal mit einer kleinen Story von mir was ich falsch gemacht habe in der Vergangenheit.

00:29:59: Ich bin früher rangegangen an diese Sache, als ich aus der Kanzlei In-House gewechselt bin, Perspektivwechsel und du denkst dann okay, ich brauche für alles die Richtlinie!

00:30:07: Ich muss gucken hier ist ein Risiko, ich brauch eine Richtlinien, hier is'n Risiko...und du weißt ja gut ne lange komplizierte Richtlinia kriegen wir Juristen immerhin.

00:30:15: Absolut das lernen wir.

00:30:16: Das

00:30:16: schütte ich dir aus dem Ärmel

00:30:18: so.

00:30:18: Ja genau.

00:30:19: Aber

00:30:19: Und das habe ich irgendwann gemerkt, dass liest niemand.

00:30:23: Da guckt keiner drauf und eine lange Richtlinie ist genauso gut wie keine Richtlinien.

00:30:28: Deswegen ... Das ist super schwer!

00:30:30: Ich weiß gar nicht, wer es gesagt hat... Mir fällt wirklich nicht ein, aber es ist auch völlig egal, dass jemand mal einen Brief geschrieben hat und sagt, sorry, der Brief so lang ist, ich hatte keine Zeit.

00:30:42: Es ist eigentlich eine richtig gute Gedanke weil einen langen Brief kann jeder schreiben, eine lange Richtlinie, aber eine kurze, in der trotzdem alles drin ist.

00:30:49: braucht Zeit und das braucht auch Skills.

00:30:52: So, und das habe ich in den letzten Jahren gelernt in Haus eine gute Richtlinie ist kurz und verständlich.

00:30:57: es ist nämlich besser fünf gute Regeln zu haben die den Leuten einleuchten und die die Leute kennen als hundert die keiner kennt.

00:31:06: so und nachdem Mit dem Kompass gehen wir vor, aber es ist natürlich schwierig.

00:31:12: Wir sind hoch reguliert.

00:31:13: Medizintechnik ist ähnlich wie Pharma.

00:31:16: Wir verkaufen keine Pommes.

00:31:18: Ich muss trotzdem darauf achten, dass wir auch ein Produkt an den Markt bringen, das ein gutes Produkt ist.

00:31:24: Das ist ein Produkt ... Auch wir haben ... Wir sind sehr hoch regulierter.

00:31:28: Regulatory muss funktionieren und legal muss funktioniere.

00:31:31: Am Ende machen wir Beatmungsgeräte die Leute am Leben erhalten.

00:31:34: Und auch da ist einfach wichtig, dass jeder seinen Job kennt.

00:31:37: Und da ist es auch wichtig, das jeder die Regeln kennt.

00:31:39: Aber die Regelen, und das empfinde ich als meine Aufgabe, es den Leuten so zu transportieren, dass sie's ja auch verstehen.

00:31:46: Vielleicht noch ein ganz kurzer Schlenker?

00:31:48: Weil es ja einfach auffällt wenn ich so darüber spreche.

00:31:51: zum Thema Richtlinien.

00:31:53: Wo ich wirklich gegroundet wurde war, als eine Mitarbeiterin von mir hat in der Schule gehalten fürs Lager.

00:32:01: Und dann sprach sie die ganze Zeit Integrität und dann hat sich ein Lager Mitarbeiter gemeldet, er gesagt was ist eine Integrität?

00:32:06: Wahnsinn

00:32:07: oder?!

00:32:08: Und dann steht man da und denkt definier das mal!

00:32:12: Definiere das mal, was ist Integrität?

00:32:14: so und so musst du es runterbrechen bis zu diesem Punkt.

00:32:16: und das hat so viel aufgemacht bei uns in der Abteilung auch zu sagen wir müssen selbst... Man fängt an ja selbst das muss ich jetzt erklären.

00:32:25: und dann denkt man ne ich kann's gar nicht erklären.

00:32:27: wenn ich drüber nachdenke dann habe ich zum Gefühl was Integrität ist.

00:32:30: aber Lass es uns mal kurz definieren.

00:32:32: Eine Stunde gedauert, bis wir dann eine Definition gefunden haben mit der wir alle zufrieden waren und deswegen denke ich in der Kürze liegt die Würze.

00:32:38: aber man darf natürlich nicht vorauseilen im Gehorsam gegenüber den Leuten die alle immer sagen die Bürokratie muss weg alles streichen was auch sinnvoll ist denn es gibt ja auch Bürokratei ist ja grundsätzlich nicht schlecht sondern eher sinnvoll ne?

00:32:52: Aber überbordende Bürokrategien sind schlecht

00:32:54: Und Richtlinien geben uns ja auch Freiheit Ja, also das muss man ja sagen.

00:32:58: Bürokratie gibt uns ja auch Freiheit wenn wir wissen was wir tun dürfen und was nicht.

00:33:03: Und ich habe dir die Frage ja bewusst gestellt weil ich hier weiß dass du selbst aus der Anwaltschaft kommst.

00:33:07: und eine Tendenz die wir haben in der Compliance insbesondere dann wenn wir einen rechtlichen Hintergrund haben ist schnell Richtlinien zu schreiben.

00:33:15: Warum?

00:33:15: Weil das ist etwas, da kann man ganz schnell was vorweisen und kann sagen ich habe mich um das Thema gekümmert.

00:33:19: Ich habe eine wunderbare Richtlinie geschrieben.

00:33:21: Das ist das wo du sagst dass sind wir Meister, das haben wir gelernt.

00:33:24: Und darum auch die Frage wie viele Richtlinen habt ihr.

00:33:28: Wir haben bei uns beschlossen nicht viel Richtlinian zu machen.

00:33:31: Ich hab das irgendwann einmal verstanden mit dem, wo dieses thema legal design bei mir am Tisch gelandet ist.

00:33:39: Ich habe eine wunderbare Person kennengelernt, die Lina Kessler aus Berlin von dieses Legal Design.

00:33:45: Die mit mir über das Thema Legal Design gesprochen hat und über das thema.

00:33:50: ihr müsst lernen, die Sprache eurer Zielgruppe zu sprechen und ihr müsst lernen dass eine Richtlinie ein Kommunikationsmittel ist ja?

00:33:56: Und dass man sich auch die Frage stellen muss brauche denn diese Richtlinien wenn ganz klar ist wer man als Unternehmen eigentlich isst und wer man also Unternehmen iß?

00:34:04: Das legt mal fest mit dem Code of Contact.

00:34:06: da steht eigentlich schon alles darin.

00:34:09: Eigentlich alles relevante steht da schon drinnen.

00:34:11: Und dann gibt es bei uns, also es gibt den Code of Conduct für Mitarbeiter und MitarbeiterInnen, Code of Contact für Lieferanten, dann gibt's eine Richtlinie zur Vermeidung von Wirtschaftskriminalität oder quasi die Anti-Privary-Richtlinie und dann gibts eine Richtline zu einer Surgfalt in der Wertschöpfung.

00:34:26: Das ist unsere Lieferketten-Surgfaltsverpflichtungen.

00:34:28: Dann gibts ein Richtlinien, das festlegt was und wer die Compliance Organisation ist.

00:34:35: Welche Aufgaben hat die Compliance-Organisation, welche Aufgaben oder Compliance Officer?

00:34:39: und wie ist das?

00:34:40: Welche Elemente verantwortet denn die Compliances also welcher rechtlichen Themen.

00:34:46: Und vor allem welche Fokussthemen sind dann für die Complience relevant.

00:34:51: Das sind fünf Dokumente, die wir haben.

00:34:53: Und damit regle ich in Wahrheit des gesamten CMSs.

00:34:56: Ich bin der Meinung es ist absolut ausreichend!

00:34:59: So jetzt lernen wir aber immer wieder, dass natürlich mit der Regulatur immer auch da dran kommt, sehr viel plötzlich dann wieder zu verschriftlichen im Unternehmen um zu sagen wir haben das Thema erledigt.

00:35:11: So und ich bin... Ich möchte jetzt was auf den Tisch legen und die weiß nicht ob du damit einverstanden bist.

00:35:17: Wir haben nämlich für uns im Unternehmen beschlossen zwei Dinge.

00:35:20: zum einen ist ein Fokus Thema im nächsten Wirtschaftsjahr die Deregulierung.

00:35:25: Das ist ein Impuls den mir die Nina Stöckel geben hat wo ich am TIKO Forum mit ihr eine Podcast Folge aufgenommen habe.

00:35:32: Deregulierung ist eigentlich auch ein Fokus Thema der Compliance, weil es Orientierung schafft.

00:35:37: Und das zweite Thema ist wir sollten in der Complance weniger in Richtlinien und mehr in Prozessen denken.

00:35:44: Weil bei einem Prozess da kommt jeder und jede vorbei und wenn ich einen Prozess klar definiere und visualisiere dann brauche ich keine Richtlinie sondern wenn ich es schaffe in einem Prozesse dann habe ich eigentlich schon alles erreicht.

00:36:01: Und darum ist jetzt bei uns der Ansatz, weniger in Richtlinien mehr in Prozesse und dafür die Richtlinie noch abzuschaffen wenn sie keinen Sinn ergeben und wenn wir eigentlich aus einer Richtlinier viel besser einen Prozess machen können.

00:36:13: Stimmt dir ja über beiden Punkten zu?

00:36:14: Ja also wirklich weil genau zum Thema Prozess.

00:36:18: genau das machen wir bei uns.

00:36:20: Ich finde nämlich Also ist natürlich bei einem sehr großen Unternehmen und für die ist das natürlich eine sehr, sehr große Aufgabe, dass zu machen.

00:36:29: Aber auch für den Mittelstand.

00:36:30: Auch sehr mutig!

00:36:31: Die Nina Stöcklich sagt beim Unternehmen wo sie Compliance Officer ist mein Thema ist Deregulierung.

00:36:37: Das ist so mutig und das ist so stark, dass wir eigentlich alle von ihr nur lernen können und sagen können, das ist ein wunderbarer Ansatz um auch die Compliance neu zu denken.

00:36:47: Absolut.

00:36:47: Und was wir versuchen?

00:36:49: dass wir schauen, okay.

00:36:52: Welche Policies kann ich denn gut in einem digitalen Tool auch abbilden?

00:36:57: Also zum Beispiel... Zum Beispiel.

00:37:00: Also wir haben beispielsweise ein Approval Tool, ne?

00:37:03: So es gibt die Richtlinie dazu ist ganz kurz da steht einfach nur drin für was brauche ich als einen Approval?

00:37:09: und dann gehe ich und holen mir das Approval Und im Approvalprozess merke ich auf was ich achten muss.

00:37:15: Dann brauchte ich ja gar keine Richtlinien oder beispielsweise unsere Due Diligence.

00:37:19: Wir müssen natürlich wissen wer sind unsere Abnehmer Wer sind unsere Distributoren Business auch in hohe Risikoländern unterwegs.

00:37:26: Also ich sage immer, wir sind Mittelstand, unser Vertriebsgebiet reicht von Lissabon bis Frühjahr Vladivostok und deswegen ... Das ist bei uns ein sehr großes Thema, das haben wir auch mit dem Tool gelöst.

00:37:39: Also früher die ganze Zettelwirtschaft, ja wer ist denn dein Ohner?

00:37:41: usw.,

00:37:42: und das Screening haben wir alles ins Tool genommen und die Sales-Mitarbeiter, die merken einfach okay, Stunden gebraucht, um alles auszufüllen.

00:37:50: Und ein Onboarding eines neuen Distributors dauerte eben zwei Monate.

00:37:53: heute wenn es keine Probleme gibt und wir haben low- oder medium risk Distributor dann borden wir den in einer Woche auf an.

00:37:59: und deswegen also das sieht man ja auch die Leute vorne Die sehen ja auch okay gut ist funktioniert ich muss weniger Zeit für Papierkram verwenden Bin gleichzeitig noch abgesichert weil ich muss es mir nicht alles merken.

00:38:12: dass tool fragt mich ab Und es ist auch sicherer, weil ich natürlich alles immer sehen kann und nicht irgendein Zettel raussuchen muss aus irgendeem Ordner, der irgendeinen Büro liegt seit zehn Jahren.

00:38:23: Auch zum Thema Datenschutz, dann kann ich auf den Datenschutzt regeln.

00:38:25: Also das ist schon was, was sich total unterstütze.

00:38:29: Es ist nicht immer einfach gerade mit Budgetdruck.

00:38:32: Gerade im Mittelstand also ich spreche hier für den Mittelstand so empfinde ich dass Ich höre sehr oft aus dem DAX-Elfen bei den Turm Dinge, wo ich denke... Aber hier muss ich wirklich sagen das kann auch der Mittelstand schaffen mit den begrenzten Ressourcen die wir haben.

00:38:46: Wir müssen einfach nur schauen dass wir sie richtig einsetzen.

00:38:49: und zum Thema Deregulierung haben wir auch gerade Ein Projekt bei uns, das läuft schon sehr lange und es läuft immer noch.

00:38:57: Und es wird im nächsten Fiskal ja noch laufen.

00:38:58: Das ist ein Deregulierungs-Debürokratisierungsprojekt.

00:39:01: Das liegt mir sehr am Herzen.

00:39:02: Ich habe das übertragen gekriegt von unserem Geschäftsführer was auch komisch klingt eigentlich.

00:39:08: Im Compliance Officer oder eine Rechtsabteilungsleiter soll jetzt plötzlich Dereglierung machen.

00:39:13: aber das ist genau das richtige Feld für jemanden wie UNLOS weil wir ganz genau wissen wo's überreguliert ist.

00:39:19: Und wenn man sich mal mit seinen eigenen Richtlinien befasst hat und sieht, das ist zu viel.

00:39:23: Das war zuviel, dann kann man das auch mit anderen Richtlinie machen.

00:39:26: Dann kann man auch in die Finance gehen oder ins Lager gehen und sagen so wie funktioniert denn das jetzt?

00:39:31: Wenn ihr ein Serviceteil braucht.

00:39:32: Man muss natürlich offen sein dafür neue Dinge zu lernen.

00:39:35: Man lernt das sein Business von der Pieke auf.

00:39:38: Das ist ja auch gut!

00:39:39: Das müssen wir

00:39:40: sowieso... Also wenn wir unser Business nicht verstehen, können wir nie erfolgreiche Komplenzen.

00:39:45: Aber

00:39:45: du lernst es da noch in einen ganz anderen Detailtiefel.

00:39:48: Ich weiß jetzt zum Beispiel, was passiert wenn ein Service-Mitarbeiter einen Teil bei uns in einem Bartensgerät austauschen muss.

00:39:57: Ich weiß ganz genau wie das passiert.

00:39:59: ne?

00:39:59: Früher dachte ich immer ja okay er muss das und das machen und dann kriegt er ... Nee aber jetzt weiß ich exakt jeden Schritt!

00:40:05: Und das ist etwas, was mir hilft als Compliance Officer auch die Risiken zu erkennen in diesen Prozestern.

00:40:09: Aber gleichzeitig auch so sagen Leute Dieses doppelte Fallnetz, das brauchen wir nicht.

00:40:15: Oder dieses Risiko gibt's doch gar nicht mehr!

00:40:17: Das gab es vor zwanzig Jahren und so weiter.

00:40:19: Es ist ja ein Unternehmen, desto länger ein Unternehmen besteht.

00:40:22: Desto mehr wird immer oben draufgepackt.

00:40:24: Aber es gibt ja so viele Dinge wo's Risiko weg ist oder es hat sich verändert... Und man weiß gar nicht mal, es gibt sechzehn Augenprinzipien und man weiß garnicht mal warum man vier Augenprinciptien hat in bestimmten Feld obwohl es gar nicht notwendig wäre.

00:40:36: Da gibts so viele Kleinigkeiten die dann komoliert eben zu so viel auch Freude seitens der Mitarbeiter für Windy-Märken.

00:40:42: Oh wow, da hat jemand verstanden was ich tue und habe ein Problem gesehen.

00:40:46: er hat es abgeschafft und das führt wiederum zu Vertrauen.

00:40:48: Und wenn ich dann als Compliance Officer sage hey!

00:40:51: Das ist jetzt aber wichtig?

00:40:52: Dann kriege ich auch das Vertrauen weil die Mitarbeiter wissen auf der anderen Seite hat dem ihr's Leben leichter gemacht weil er gesagt hat dir ich den jetzt völliger Blödsinn.

00:40:59: Und somit wird Compliance nämlich auch erlebbar, also nämlich für die Kolleginnen und Kollegen.

00:41:03: Wenn sie dann die Tools verwenden und wenn Sie verstehen dass die Compliance in Wahrheit ein wunderbarer Verbündeter ist.

00:41:09: Das ist bei uns zum Beispiel merk das selbst ganz stark weil wir unsere Compliance Dokumente auch so geschrieben haben und auch so aufbereitet haben, der Vertriebsdokumente sind.

00:41:23: Also die nehmen das als Vertriebstokument, um zu sagen hey wir sind so damit erklären wie wer wir sind in einer einfachen Sprache und bitte einfach heißt nicht banal.

00:41:35: also auch wenn wir über legal design sprechen etwas zu vereinfachen ist nicht banalisieren sondern vor allem die sprache der zielgruppe zu sprechen und dass es sind Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das kann aber auch ein Kunde sein.

00:41:48: Das kann ein Mensch sein der im Einkauf beim Kunden sitzt und dort plötzlich Dokumente versteht zum Thema Compliance und dann durchwinkt und sagt na jetzt habe ich das Thema vielleicht verstanden oder wie innovativ sind die eigentlich?

00:42:00: Das ist ein richtig gutes Thema.

00:42:02: Da komme ich auch mal zu unseren Salesleuten und sag euch, wir sind in einem hoch regulierten Bereich.

00:42:06: Wenn ihr in einem Krankenhaus irgendwas verkaufen wollt, da guckt ja der Compliance-Office drauf, dann guckt der Datenschutzbeauftragte

00:42:12: auf,

00:42:12: dann schaut ihr allen Forts, guckt jemand darauf... Und wenn du was präsentieren kannst das kurz knapp und gut ist und sagt Wir sind hier compliant!

00:42:19: Wir sind jetzt hier und hier und du kannst auf jede Frage zumindest Rudi Methamer antworten.

00:42:22: Die sind so dankbar weil die nämlich ihre eigenen Obstacles im Unternehmen umschiffen können und schneller den Deal kriegen, den der Einkauf genauso will wie du.

00:42:29: Genau.

00:42:31: Und es freut mich sehr, dass du das mit den Prozessen begrüßt, insbesondere wo ihr das selbst auch so macht.

00:42:37: Bei uns ist es nämlich auch bei der Kommunikation so.

00:42:39: also wir haben auch ein Tool, wo Freigaben für Geschenke, Vereinladungen, Sponsorship... Wir werden das jetzt noch ein bisschen erweitern weil es ein sehr mächtiges Tool ist, wo wir sehr viel Mitarbeit und sehr viel Commitment aus der Belegschaft von den Kolleginnen und Kollegen erhalten.

00:42:57: Wir werden in diesem Prozess, wo die Kolleginnen und Kollegen einmelden, oder zu dem Zeitpunkt, wo der Podcast veröffentlicht wird.

00:43:05: Ist es dann schon so?

00:43:06: Es ist das Hinweisgeber-System im selben Dashboard.

00:43:10: Und wir arbeiten mit KI, also wir arbeiten ... Mit einem Chatbot, wo alle Richtlinien der Compliance oder generell Richtlinen, die relevant sind oder die Viruscompliance als relevant achten.

00:43:23: Das müssen nicht nur um Compliance-Richtlinien sein werden dort eingespielt und der Chatbot lernt aus den Richtlinien, gibt Aus-den-Richtlinien Antworten wenn die Fragen gestellt werden.

00:43:33: Und es wird parallel.

00:43:34: am Dashboard der Kolleginnen und Kollegen werden Macro Learning Elemente ausgespielt.

00:43:38: Das heißt, wenn sie einen Prozess einmelden dann kommt sofort ein Mac, da hast du gewusst das!

00:43:44: Dann wird aus einer Richtlinie eine Information gespielt die dann weiterführend in eine Schulung überspielt wird oder auch ins Dokumente überspielt.

00:43:51: Das heißt, man wird über dieses Dashboard angeleitet in die relevanten Richtlinien zu den relevanten Informationen insbesondere aber zu den relevannten Prozessen.

00:44:01: und das ist etwas da müssen wir uns aus Compliance hin entwickeln.

00:44:04: und das sind glaube ich die Zukunft.

00:44:05: auch das Thema Richtlinie und Kommunikation als eines zu denken und nicht in sie los.

00:44:12: Und darum war es immer so wichtig, auch diese Brücke zu bauen von dem einen Thema zum anderen.

00:44:15: Weil das Thema Richtlinien da kann man ganz viel falsch machen.

00:44:18: Da kann aber ganz viel richtig machen.

00:44:20: Insbesondere dann wenn man es versteht dass ist ein... Das auch wir als Compliance unsere Leistung verkaufen müssen.

00:44:27: Wir sind auch in Wahrheit da!

00:44:29: ein Dienstleister und das machen wir mit guten Dokumenten, nämlich den richtigen Dokument.

00:44:35: Mit Dokument die tatsächliche Risiken abbilden und nicht Richtlinien schreiben für Risiken, die das Unternehmen gar nicht hat weil da hat man sowieso die Kolleginnen und Kollegen gleich verloren.

00:44:45: So das Thema Schulungen.

00:44:47: der dritte Punkt.

00:44:49: jetzt hast du gesagt vorhin schon dass das persönliche Schulungen dir ein sehr hohes oder großes Anliegen sind, dass du sagst Persönliche Schulungen immer vor Online-Schulungen.

00:45:02: Ihr habt aber Online-Schulungen, also ihr habt ja eLearnings.

00:45:08: Wenn es jetzt rein um Compliance geht.

00:45:09: und wie viele Schulungen sprechen wir da?

00:45:12: Auf das Jahr gesehen haben wir eine verschiedene Anzahl von Schulungen für verschiedene Mitarbeiter.

00:45:17: Weil ihr das zielgruppengerecht

00:45:19: macht!

00:45:19: Genau Das

00:45:20: ist richtig gut.

00:45:21: Also ein Sales Mitarbeiter muss mehr und andere Schulungen machen als die Lagermitarbeiter.

00:45:26: Als ein Finance Mitarbeiter, als einen Admin-Mitarbeiter, you name it!

00:45:30: Grundsätzlich haben wir drei große Schulungen... in abgewandelter Form von allen gemacht werden müssen.

00:45:36: Das ist eine große Compliance-Schulung einmal im Jahr, das ist einmal im Jahre eine Datenschutzschulung.

00:45:41: Ist auch sehr wichtig.

00:45:41: Und jetzt

00:45:41: ist es dann eLearnings?

00:45:44: Nicht immer!

00:45:44: Also wir versuchen, das alternieren zu machen.

00:45:47: Wir haben wie gesagt diese Compliance Schulungen und Datenschuttschulungen, da kriegen wir vom Mutterkonzern meistens noch ne Schulung on top die wir machen müssen.

00:45:53: aber wir versuchen das alternierend zu machen.

00:45:55: d.h ich versuche es immer einmal im jahr als eLearning zu machen und dem nächsten Jahr face to face.

00:46:01: Da ist natürlich ein... Unimmense Aufwand ist, weil das bindet uns drei Leute für zwei Monate.

00:46:08: Aber ich finde es ist wichtig und es gibt nichts Wichtigeres als wenn jemand aus einer Schulung rausgeht und verstanden hat okay was ist der Newspaper-Test?

00:46:17: Also für die, die es nicht kennen vielleicht nach der Genusspäpertessen benutze ich sehr oft das ist.

00:46:22: Möchte ich das in einer Zeitung auf der Hetlern sehen was ich gerade mache?

00:46:26: Nein dann macht's nicht!

00:46:27: Ja da machts so.

00:46:28: und also aus meiner Sicht sind alle Prozent Probleme damit gelöst.

00:46:31: ja für die meisten Leute unserer Organisation jetzt gibt natürlich Dinge die sind damit nicht gelöst klar.

00:46:36: Die sind einfach komplizierter und haben bei uns ganz gut aufgehoben.

00:46:39: aber vieles wird damit gelösst.

00:46:40: und wenn ich das erreichen mit Erschuldungen haben sich diese zwei Monate gelohnt.

00:46:43: Das heißt wir versuchen sie immer alternieren zu machen.

00:46:45: Dann gibt es noch Kleinsschulungen.

00:46:49: Wir haben eine Schulung zur Exportkontrolle, eine kleine.

00:46:51: Das müssen natürlich nicht jeder machen!

00:46:52: Aber der Atmen ist das Wichtig in der Auftragsabwicklung und in der Exportkonto-Labteilung.

00:46:58: Aber wie

00:46:58: oft machst du die?

00:46:59: einmal im Jahr oder ohne zwei Jahre?

00:47:01: Oder wie oft machst du solche Schulungen ein?

00:47:03: Also wir versuchen diese Schulungen schon mal im Jahr zu machen... Aber wie gesagt, wir alternieren zwischen.

00:47:08: ich mache es technisch irgendwie digital mit einem KI-Bord oder durch unser Learning-E-Learning-Programm und einmal mach' ich sie oder jemand aus meinem Team direkt vor Ort.

00:47:21: Das ist natürlich schwierig.

00:47:23: Die dem Hackquarter sind ja die kann nicht schnell schulen.

00:47:25: Die denen den Tochterunternehmen sitzen in Europa, die kriege auch in die Sales Mitarbeiter ein riesen Problem weil bei uns sind die klassisch... Wir machen Boxselling, die sind überall!

00:47:35: Und das ist schwierig, aber auch das kriegt man hin.

00:47:37: Dann muss man sich eben aktiv einladen.

00:47:41: Ja die haben Sales-Kickoff-Meeting alles gleich bin da Es gibt ein großes Kick off für alle Distributoren gar kein Problem ich komme da auch vorbei.

00:47:48: dann kriegen die Distributorinnen auch noch mal eine kostenlose Schulung wie compliance funktioniert und es ist einfach Man muss sich aktiv drum kümmern.

00:47:55: und Ich denke wenn die auch merken dass ist wichtig ich mach das zur Chefsache ich komm dann selber auch angereist macht ihr selber die schulung denn dann funktioniert es auch.

00:48:06: Aber es ist schwer, das ist super schwierig weil die Ressourcen sind halt endlich.

00:48:09: und aber ich empfinde Schulungen als fast das wichtigste was wir im Unternehmen machen können.

00:48:13: Und wenn sie funktionieren haben wir sehr viel schon abgefangen dass wir später nicht mit mehr Zeit drauf werfen irgendwie flicken müssen oder die Brände löschen müssen.

00:48:26: Das mit den persönlichen Schulungen habe ich noch nicht in der Form geschafft wie ich es eigentlich gerne möchte auf meinen eingeschränkten Ressourcen geschuldet.

00:48:39: Aber ich bin bei dir, dass es die Kombination ist aus persönlichen Schulungen, aus zielgruppengerechten Schulungen.

00:48:47: also wenn du sagst Exportkontrolle das ist eine Schulung die nur Personen kriegen die auch in dem Bereich arbeiten.

00:48:52: Das ist bei uns auch.

00:48:53: Einkauf kriegt auch gezielte Schulungen.

00:48:55: Es geht bei uns selbst gezielten Schulungen und das e-Learning Also bei uns das e learning.

00:49:00: wir haben ein e Learning für Compliance, wo wir das gesamte CMS und auch die gesamten Aufgaben erklären.

00:49:07: Und jetzt muss ich schon sagen, dass da hat es schon forty-fünf Minuten.

00:49:10: Das ist eine gute Schulung, ja?

00:49:13: Aber dies nur gut wenn man sie das erste Mal macht!

00:49:17: Wenn man sich das zweite mal macht dann ist sie schon nie mehr so gut weil dann stiehlt man in Wahrheit forty fünf Minuten mit derselben Schulung.

00:49:24: Ja also das muss ich schaue sagen Da sind wir unserem eigenen Anspruch noch nicht gerecht worden Dass wir dann eine Möglichkeit finden Da vielleicht noch ein bisschen effizienter zu schulen.

00:49:36: Also wir arbeiten gerade daran jetzt aus der Hauptschulung, so kleine demensspezifische Schulungen zu machen die man so wie du jetzt sagst oder du hast das vorhin gesagt nicht sofort abschließt sondern in drei Monaten weil man sie stückchenweise dann zum Beispiel absolvieren kann.

00:49:53: und wir haben Neben dem e-Learning haben wir die Themenspezifischen Fach oder Abteilungsspezifische Schulungen, was wir auch noch haben ist das Thema Hausturchsuchung.

00:50:06: Das ist eine Pflichtschulung, die es persönlich aber tool unterstützt weil wir das Downrights Tool unterstützt machen.

00:50:12: Da haben wir den Möglichkeit einen Probealarm durchzuspielen und dann quasi das gesamte Downright einmal durchzuspiegeln mit der Nähe

00:50:19: an.

00:50:20: Es ist ein Loop-Tool.

00:50:25: Das sehen die Kolleginnen und Kollegen auch tatsächlich was passiert, wie das von starten geht.

00:50:30: Und seitdem ich das Thema verantworte, veranstalte ich einmal im Jahr Legal and Compliance Days.

00:50:39: Das sind drei Tage wo es um das Thema Legal & Compliance geht.

00:50:43: heuer gibt es drei Tage nur Compliance weil wir es verbinden mit einem Risk Assessment.

00:50:48: An diesen drei Tagen gibt es wirklich Themen spezifische Workshops.

00:50:53: Also das ist keine Schulung, sondern das sind echte Workshobs mit externen Beraterinnen und Beratern im Verbund mit den Compliance-Officeern Und diese Schulungen und Workshop sind für die Risk Owner.

00:51:06: Das heißt wir sitzen drinnen, wir gestalten das als Compliance aber da sitzt die Produktentwicklung Da sitzt die Finance Da sitzt Einkauf, da sitzt Sales.

00:51:14: also da sitzen Personen die auch mit dem Risiko arbeiten nicht in einer Schulung verpackt, sondern einem Workshop verpacked unter dem Dach der Legal & Compliance.

00:51:25: Da haben wir ein Format entwickelt wo unsere Anwältinnen und Anwälte gerne kommen um auch Teil der Organisation zu werden.

00:51:33: also die verstehen dann unsere Risiken was uns natürlich hilft im Nachgang wenn es wirklich mal irgendwo brennt viel zielgerichtet und effizienter auf die Problemen herausforderungen oder darauf einzuwirken oder dagegen zu wirken, weil die Anwältinnen und Anwälte von der Belegschaft schon gelernt haben wo denn eigentlich die Probleme sind.

00:51:54: Und im Workshop das quasi gemeinsam erarbeitet haben.

00:51:56: Das ist ein Konzept oder ein Format.

00:51:57: Das machen wir einmal im Jahr.

00:52:01: Das werden wir auch weiterhin so machen.

00:52:03: aber das Thema Schulungen als solches ist bei uns glaube ich nur ausbaufähig.

00:52:09: Ja also bei jedem.

00:52:12: Also sagen wir so Ich habe noch nie einen Schulungsplaner stellt den ich nicht irgendwann umgeworfen habe.

00:52:16: Das ist bei uns mit dem Contentplan für die Kommunikation, das ist bei der Schulungsplan...

00:52:21: Wir gehen jedes Jahr jedes Fiskal neu rein mit einem Schulungs-Plan, den wir erstellen und dann... Ah nee, das müssen wir verschieben!

00:52:28: Das passt jetzt nicht wirklich, da haben wir länger gebraucht.

00:52:30: Es ist einfach so ja?

00:52:31: Man kommt, es ist normal oder ich denke es ist noch mal Und also ich find die Idee super, mit denen es in drei Tagen.

00:52:37: Ich bin begeistert dass so wie man das organisieren kann macht ihr das mit allen Mitarbeiter und nur ausgewählte

00:52:44: Risk-Oner?

00:52:45: Ausgewählt der Risk Owner.

00:52:47: Es sind jedes Jahr auch immer andere ja und es ist vor allem ist das ein... Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd und das ist ja nicht despektierlich gemeint aber es ist ein kleines Schaulaufen der Compliance in Wahrheit.

00:52:58: Vor allem ist es eine, es hat eine wie so Teambuilding der Complance Organisation Die Geschäftsführung, also der verantwortliche Geschäftsführer für meinen Bereich.

00:53:07: Für mein Resort oder in dessen Resort ich bin, so muss ich sagen.

00:53:12: Der kommt und erzählt dann auch vor den Compliance-Offices wie wichtig Compliance ist.

00:53:17: Weil wer dem Podcast kennt weiß dass ich sehr glücklich bin mit der Geschäfts-Führung die wir haben weil der Tone From und Ettoop sehr gut sind.

00:53:24: Und wenn sich der dann hinstellt von der Compliance Organisation vor den Risk Ohnen mit den Anwälten davon erzählt, wie wichtig Compliance ist.

00:53:32: Das ist bei uns immer der Auftakt und das ist meine Legitimation für die kommenden drei Tage.

00:53:37: Und somit wird das Thema ernst genommen.

00:53:39: wenn wir einladen zu den Legal & Compliance des dann gibt es kein Nein ich habe keine Zeit oder sonst was sondern werden Menschen dorthin entzahnt.

00:53:48: Kolleginnen und Kollegen werden von Hühungskräften dort hin entzahnnt.

00:53:51: Wir hatten letztes Jahr das Thema Diskriminierung Und haben auch die Betriebsräte eingeladen und haben gemeinsam zum Thema Diskriminierung Maßnahmen erarbeitet oder einfach darüber gesprochen, wie wir glauben dass das Risiko bei uns im Unternehmen ist wo wir ansetzen können.

00:54:07: Das heißt wir holen auch die Kolleginnen und Kollegen in dieses Format um zu lernen was bewegt denn gerade die Organisation?

00:54:15: Ja und dadurch schafft ihr natürlich auch Vertrauen Absolut!

00:54:18: Und das ist was, bei dem ich sage Training ist auch wichtig für Vertrauensschaffung.

00:54:23: Ich habe vorhin gesagt naja, ich erzähle meine eigenen Fuck-up Stories.

00:54:26: Das schafft ja Vertrauen.

00:54:28: Begebe mich also in eine Position, in der ich angreifbar werde.

00:54:33: und ich glaube Vertrauen ist für mich wirklich auch ein Wort dass so wichtig ist Kommunikation, Richtlinien, Trainings.

00:54:41: Alles gut und schön aber ohne Vertrauen ist alles nichts.

00:54:44: weil zum Beispiel bei mir also ich habe eine interne KPI bei mir Das ist natürlich jetzt nichts, was man irgendwie präsentieren kann.

00:54:53: Aber ich freue mich jedes Mal wenn Mitarbeiter zu mir kommt und Whistleblowing direkt bei mir macht anstatt es über den Kanal zu machen.

00:55:00: Wir haben einen Kanal!

00:55:01: Und der ist auch wichtig und keine Frage.

00:55:03: Ich freue mich trotzdem.

00:55:04: weil's bedeutet das?

00:55:05: Es bedeutet dass sie mir vertrauen.

00:55:07: Es bedeutet die der Compliance-Organisationen vertrauen, es bedeutet dass Sie mir vertrauen, dass ich diesen Fall objektiv betrachte.

00:55:14: Dass ich ihre Rolle in diesem Fall obektiv betrechte Negativen Konsequenzen von mir zu fürchten haben, dass ich mich schützend vor sie stellen werde.

00:55:23: Und jedes Mal wenn jemand kommt und mir das anvertraut freue ich mich drüber, weil ich denke yes schon wieder einer der nicht ins Hinweisgebersystem geht.

00:55:31: es hat wie gesagt seine Berechtigung.

00:55:32: Es gibt viele Fälle dann verstehe ich das total Aber ist einfach toll.

00:55:36: Ich mag das um das vertrauen und das schafft man eben nur mit guter Kommunikation mit Nicht einfach inflationären Richtlinien sondern den Leuten auch alle zu empowern, die First Line of Defense zu empoweren und nicht einfach compliance im Luftleeren Raum zu machen.

00:55:52: Und das schafft man eben auch indem man Trainings macht in denen man den Leuten erklärt ja wir alle machen Fehler.

00:55:57: Das führt zur Vertrauen und das führt dann zu diesem allen Mitarbeiter der zu mir kommt anstatt in die Hinweisgeber Hotline.

00:56:02: Das ist für mich jedes mal ein persönlicher Sieg.

00:56:04: Also ich stehe jetzt da unter Grins weil du mich an etwas erinnerst.

00:56:10: Das Thema Whistleblowing ist das nächste Element und dass wir uns kümmern.

00:56:15: Aber das Thema Whistleblowing ist bei uns nämlich auch eine Schulung, also auch wir zeigen den Kolleginnen und Kollegen den Abteilungen wie man richtig Meldungen erstattet.

00:56:26: Und in Wahrheit muss man wenn...und das war auch immer mein Ansatz insbesondere mit der Schulung zum Whistleblowing die Kolleginnen und kollegen soweit zu befähigen und aufzugleisen mit Information, dass sie erkennen wie sie nämlich aktiv am Thema Compliance partizipieren und teilnehmen können.

00:56:46: Und da ist Whistleblowing eigentlich der größte Hebel oder einer der größten Hebel, weil sie da – wenn man Whistleblowing richtig versteht nämlich als die Möglichkeit zum Aufzeigen von Risiken dann lernen Kolleginnen und Kollegen durch die Schulung wie sie aktiv am Thema teilnehmen kann und auch mitarbeiten können bei der Compliance ja?

00:57:06: Und diese Schulung hätte ich fast vergessen.

00:57:07: aber jetzt wo du das Thema Whistlebling sagst Erklärt das auch eigentlich den Ansatz, den man in der Compliance verfolgen sollte wenn es um Schulungen geht.

00:57:15: Nämlich nicht im Sinne eines Frontalvortrags und da ist es völlig wurscht ob das E-Learning ist oder ob das ein Vortrag ist.

00:57:24: Im Sinne des eines Frontalfortrages zu erklären was ist recht und was ist unrecht?

00:57:28: Wir sollten in der compliance lernen dass so zu formulieren und so zu gestalten dass die Menschen denen wir das erklären verstehen wie sie aktiv da einen Beitrag leisten können.

00:57:42: Und was es bedeutet, wenn Sie das nicht tun?

00:57:45: Ich glaube, wenn wir die Mitarbeit einfordern, dann vervollständigt sich.

00:57:53: meine kleine Triers ein bisschen, die ich im Zusammenhang mit der Compliance immer habe und du hast das erste Element meiner Triers jetzt schon einmal gesagt ist das Thema Vertrauen.

00:58:02: Also Compliance erfordert Vertrauen, Compliance erfordert Verantwortung.

00:58:08: Also Verantwortung übernehmen und auch Verantwortung übertragen, also Compliance bedeutet ja auch zu befähigen und jemand anderen eine Verantwortung üertragen.

00:58:16: Und auch ein angemessenes Risikomanagement.

00:58:19: Ja?

00:58:19: Und wenn wir das Thema Schulungen, das Thema Kommunikation ,das Thema Richtlinien so verstehen als Anleitung wie man den Unterschied macht dann glaube ich haben wir für die Compliance und dafür ist Unternehmen etwas gewonnen.

00:58:35: Auf jeden Fall!

00:58:36: Und dann müssen wir halt liefern Wenn die Leute uns so weit vertrauen, dass sie zu uns kommen und das machen was wir ihnen sagen.

00:58:43: Das riskes Essment zu uns tragen!

00:58:46: Dann muss man halt auch liefern ne?

00:58:47: Weil wenn zwei drei Leute... Also es gibt ein Unternehmen.

00:58:50: ganz oft, das kenne ich noch aus meiner Praxis als Rechtsanwalt.

00:58:53: Ich war ja schon ans Rechtsanwaltskomplex anwalt, das kenn' ich ganz oft ist... Ne, ich hab zwei-drei mal gesagt Da kam nix, dann hab ich aufgehört.

00:59:03: Deswegen muss man ganz klar aufpassen, man muss auch liefern und immer Informationen geben.

00:59:08: Das finde ich gut, dass das Hinweisgeberschutzgesetz sagt, du musst später sagen was passiert ist.

00:59:14: Und das ist super wichtig!

00:59:16: Weil die Leute merken, mein Hinweis für den sich die meisten Leute aktiv vorbereiten... Was schreibe ich denn da rein?

00:59:23: Die nehmen sich richtig Zeit dafür.

00:59:25: Der hat auch den Unterschied gemacht und dann auch dazu geführt, dass das System jetzt besser geht als vorher.

00:59:30: Und da ist vielleicht... Das ist völlig richtig!

00:59:33: Vielleicht schließt das so ein bisschen auch den Kreis, warum das Programm so wichtig ist?

00:59:39: Warum das Thema Vertrauen so wichtig isst?

00:59:42: Und warum wir den Fokus auf das Thema Programm legen sollten, weil es geht nicht

00:59:47: um

00:59:47: den eigenen Zweck, also die Compliance hat keinen selbst Zweck.

00:59:50: Es geht aber wohl um Sichtbarkeit, Sichtbarkeits aber mit dem Ziel der Wirkung.

00:59:56: und wenn wir Wirkung verstehen als Einladung und Anleitung zur Mitarbeit dann haben wir Vertrauen, Verantwortung und ein angemessenes Risikomanagement.

01:00:07: Also das ist für mich ganz viel von dem was irgendwo in mir schon schlummert und was ich immer wieder irgendwo erzählen wird jetzt durch das Gespräch mit dir wieder an die Oberfläche geholt.

01:00:18: Das ist schön, weil das so ein kleines... ich habe so viele Aha-Momente und das ist so schön, denn du in Wahrheit, ihr habt sehr Anfangs schon gesagt, dass dich selber Sprache sprichst wie ich.

01:00:27: und Compliance, man ist als Compliance Officer schon gut wenn man intrinsische Motivation hat für das Thema.

01:00:33: Ja, tolles!

01:00:35: Und wenn man schlichtweg Bock hat mit Menschen zu arbeiten?

01:00:38: Genau.

01:00:38: Weil das ist das, wofür das Thema oder das Elementprogramm auch steht Bock mit Menschen zu arbeiten.

01:00:44: Deswegen fahre ich auch sechs Stunden aus Frankfurt im Todesbedrohnen Blizzard nach Linz.

01:00:49: Absolut, ja.

01:00:50: und bei mir im Podcast über das Thema zu sprechen.

01:00:53: Noch einmal vielen herzlichen Dank!

01:00:55: Wir haben noch das Thema Maßnahmen, wir haben jetzt zwischendurch schon mal über das thema maßnahmen gesprochen also mit den Freikabelprozessen für für Geschenke-Einladungen, ihr beim Onboarding von Distributoren.

01:01:07: Wir haben keine Distributtoren aber wir kennen das bei den Lieferanten auch mit den Schulungen.

01:01:11: also wir haben dasselbe Thema.

01:01:16: Wo ich bei dem Maßnahmen noch hin will ist Tool unterstützt ja oder nein?

01:01:21: Also das ist immer ein weitesterner Nachfrag.

01:01:24: Digitalisierung in der Compliance als Teil des Programms sinnvoll oder nicht sinnvoll.

01:01:29: Na klar!

01:01:31: Also da gibt's keine zwei Meinungen dazu.

01:01:33: Jeder, der sagt das nicht sinnvoll ist hat nicht verstanden in welcher Welt für Leben also ich... Also erstens ist es so Ein schlechter analoger Prozess wird niemals zu einem guten Digital.

01:01:46: Das muss man sagen,

01:01:47: so.

01:01:49: Also wie bei uns ja unser SAP-Verantwortliche sagt shit in, shit out.

01:01:53: Absolut!

01:01:54: Also bei unserer Gabbage IN Gabbage Out.

01:01:56: aber man kann auch Shit sagen... Die

01:01:58: Japaner sagt Shit Aber es ist ähm.

01:02:04: Man muss am Anfang schauen, okay funktioniert dieser Prozess analog und wenn der Analog ganz gut funktioniert aber einfach langwierig ist und nicht auditierbar und so weiter man vergisst immer was.

01:02:14: Dann kann man den sehr gut übertragen.

01:02:16: also man muss ihn vorher sauber machen nachdem man ihn aufgesetzt hat kann man ihn gut digitalisieren.

01:02:21: und dann ist ein digitaler Prozessen guter Prozess wenn er zwei Dinge macht Entweder, wenn er unser Leben besser macht oder sicherer macht.

01:02:27: Also habe ich einen Risiko, hab' ich einen digitalen Prozess draufgelegt und der macht das Risiko kleiner – alles klar haben wir gewonnen!

01:02:33: Habe ich ein Risiko?

01:02:34: Oder eine große Zeitersparnis?

01:02:35: durch diesen Prozess haben auch alle

01:02:37: gewonnen?!

01:02:37: Im besten Fall beides!

01:02:38: Ich bin sehr follower Mensch weil ich schon in der Schule... Und wenn ich ein Improvement sehe und denke ach dann muss sich da nicht händisch reihen, ja natürlich mache ich das!

01:02:46: Danke

01:02:47: ist bei mir dasselbe.

01:02:48: Ja darum ist für mich KI also Unser Chatbot, also in Wahrheit ist unser Chatbot ja nicht ein Chatbot.

01:02:55: Sondern unser Chatbott ist ja... Also er nennt sich Olex und der Olex ist ein Compliance-Mitarbeiter.

01:03:01: Weil der OLEX ist nämlich nicht nur für die Kolleginnen und Kollegen eine Informationsquelle und in Wahrheiter Compliance Officer, der ganz kurz Fragen beantwortet wenn sie hier reinschreiben, wo findet denn das?

01:03:10: Und der sich dann in die richtigen Prozesse leitet sondern er ist auch für mich eine Unterstützung weil er mir Sachverhalte zusammenfasst zum Beispiel bei der Datenanalyse hilft, weil er mir hilft bei der Ersteinschätzung.

01:03:30: Weil er mich als Compliance-Office menschlich, ja?

01:03:33: Compliance Office weil er mich schlichtig unterstützt.

01:03:36: und da war auch die Frage nehmen wir oder integrieren wir KI in die Compliance Arbeit?

01:03:40: natürlich es ist ich habe kein wie soll ich sagen also nicht so viel Möglichkeiten Ressourcen aufzubauen.

01:03:49: Ich habe aber die Möglichkeit Durch Digitalisierung, Ressourcen zu gewinnen die ich sonst nicht hätte.

01:03:55: Ich mache das Sinn was ich sage?

01:03:57: Absolut!

01:03:58: Also auch da wieder...ich bin total dabei.

01:04:01: es stellt sich natürlich immer wieder die Geldfrage.

01:04:04: Natürlich kostet ein Tool erst mal Geld Aber on the long run amortisiert sich das ja immer.

01:04:11: Absolut!

01:04:12: Also nicht immer, aber dann ist es auch kein gutes

01:04:14: Tool.

01:04:14: Dann ist es kein gutes tool.

01:04:15: Danke.

01:04:16: Wenn's

01:04:16: ein gutes Tool ist, kann man das dem CFO verkaufen?

01:04:19: Absolut.

01:04:20: Der weiß ja auch wies funktioniert.

01:04:21: wenn man sagt pass auf Das investiere ich und das ist das was dabei rumkommt Und da sind die Alternativ-Kosten so.

01:04:27: Ich kann gerne so weitermachen aber dann brauche ich mehr Leute.

01:04:30: Das versteht jeder.

01:04:34: Wie gesagt, ich kann gar nicht verstehen.

01:04:35: Wenn jemand sagt nee das brauche ich nicht.

01:04:37: aber was ich verstehen kann ist gerade nochmal Ich komme aus dem Mittelstand des Herrspür-Jedruck.

01:04:42: Klar also ich brauch auch nicht jede Digitalisierung.

01:04:46: Also ganz oft denke ich so ein Contract Management System.

01:04:51: Das ist glaube ich für mich das beste Beispiel für Weiß ich nicht ob das jeder braucht?

01:04:56: Ja

01:04:56: sagt das jetzt nicht.

01:04:57: wir haben gerade ein Projekt wo wir genau dass im dass das Analysieren und auch Marken wollen.

01:05:03: Aber braucht es eine Fünfzig-Mann-Bude?

01:05:05: Nein!

01:05:05: Braucht das ne Hundertmann-Bode, nein!

01:05:07: Das wird suggeriert.

01:05:08: Aber vieltausendsechserer Mieterbeter brauchen das

01:05:10: schon?!

01:05:11: Absolut richtig da geb ich dir recht.

01:05:13: aber ich sag mal diese typische deutsche Mittelstand bei denen wir sprechen die meisten Arbeitsplätze in unserem Land schaffen, ich spreche jetzt von Deutschland.

01:05:24: Ich denke in Österreich wird's ähnlich sein.

01:05:27: Da reden wir von einer Range von vielleicht fünfzig Mitarbeiter bis zweihundert Mitarbeiter.

01:05:31: Diese Unternehmen brauchen ein solches Tool nicht grundsätzlich mal, ich würde das nie ausschließen aber aus meiner Sicht macht so'n Tool das Leben meist schwerer als es vorher gemacht hat.

01:05:41: Wenn

01:05:41: es kein gutes Tool ist?

01:05:42: Wenn es

01:05:43: nämlich ein gutes Tool isst dann brauchen diese Unternehmer nämlich auch das Tool weil sie Ressourcen dadurch Resourcen generieren die sie sonst mit Menschen besetzen müssten was am Ende des Tages mehr Geld kostet und auch am Ziel vorbeigeht.

01:05:58: Das ist richtig, aber wenn ich fünfzig Verträge habe dann hab' ich immer bei einer Excel-Liste.

01:06:03: Also

01:06:03: schon... Ich denke in der Compliance du denkst ja jetzt quasi im Contract.

01:06:07: Jaaa!

01:06:07: Ich bin jetzt

01:06:08: ein bisschen weiter.

01:06:10: Ich mach natürlich auch Legal und Compliance Aber es gibt einfach Tools wo ich weiß okay Wenn ich Fünfzig Verträge habe, ich hab BtoB Business nur ne?

01:06:17: Ich hab fünftig Distributoren hat kein BtoC Business.

01:06:20: Braue ich einen Contract Management Tool?

01:06:21: Nein, da brauche ich nicht Und wird aber vielen suggeriert.

01:06:25: Da kommen viele und sagen, da muss man digitalisieren und viele denken ja das digitalisier mal.

01:06:30: Da kauft man sich dann ein Problem ein, dass man nicht gehabt hätte, hätten wir eine Exel-Liste gemacht.

01:06:34: Ich bin keine Exelfreund!

01:06:35: Ich auch nicht.

01:06:36: Aber manchmal ist eine gute Ex-Liste besser als so schlecht digitalisiertes Tool?

01:06:40: Dann will ich zur Klarstellung jetzt nochmal kurz sagen, wir unterscheiden ihr Contract Management Tool und Compliance Tool weil Compliance tool macht für kleinere Unternehmen absolut

01:06:49: was zu sehen.

01:06:50: Ja das stimmt!

01:06:52: Das ist nur zur Klarstellung.

01:06:53: Und es zeigt so schön, weil wir nämlich vorhin gesprochen haben über das Thema Prozesse also Richtlinien in den Prozess überführen, weil Prozisse viel erlebbarer sind als Richtlinien.

01:07:04: und wenn wir jetzt über Digitalisierung sprechen, dann ist die Wahrheit das der nächste Schritt genau diese Prozesse in Systeme zu überführen, die uns das Leben leichter machen.

01:07:14: Also ich bin auch der Meinung dass wir – und da sage ich nicht weil ich Software-Unternehmen habe – und das sage ich jetzt nicht weil wir Compliance Software verkaufen.

01:07:22: aber Compliance ohne ein digitales Tool und es ist völlig unerheblich welches Tool es ist wird man nicht erfolgreich umsetzen können.

01:07:32: Ich glaube, da ist der Zug abgefahren.

01:07:33: Compliance ist prädestiniert dafür digitalisiert zu werden?

01:07:36: Absolut!

01:07:37: Das gibt ein paar Fälle eher aus der Liegelrichtung bei der man sagen muss, aber in Compliance stimme ich dir voll und kannst

01:07:44: du.

01:07:45: Dann kommen wir zur letzten Frage.

01:07:48: Wir haben jetzt fertig die Kommunikation, die Richtlinien, die Schulungen und die Maßnahmen mit digitaler Unterstützung.

01:07:57: Es gibt ja sehr viele Kolleginnen und Kollegen, die gerade in der Ausbildung sind oder Menschen, die alleine in einem Unternehmen die Verantwortung tragen für das Thema Compliance.

01:08:06: Menschen, vielleicht jetzt gerade in das Thema auch einsteigen.

01:08:10: Welchen Rat würdest du diesen Menschen geben, die frisch in die Compliance kommen?

01:08:15: Wie sie ihr Programm starten weiterentwickeln verbessern können Wenn Sie sich jetzt zum Beispiel nicht die ganze Stunde hören wollen, was sie tun müssen weil diese Frage zum Schluss kommt.

01:08:27: Sich bilden erstmal.

01:08:29: Also ganz ganz wichtig ist also gerade für vielleicht Kollegen die vielleicht sofort in Haus wechseln aber auch für Leute, die aus der Anwaltschaft kommen.

01:08:38: Gerade die müssen lernen.

01:08:40: Aha!

01:08:40: Wie arbeite ich denn in Haus?

01:08:42: Was ist denn Compliance In-House?

01:08:43: Wie mache ich das dann genau?

01:08:44: Was isst das denn für mich hier genau?

01:08:46: Also Bildung ist ja sehr wichtig also dass man wirklich alles aufsaugt was man aufsaugen kann.

01:08:51: da gibt es ja sehr viel.

01:08:52: Ich meine du arbeitest ja mit Diko zusammen.

01:08:54: Die haben mir auch sehr viele... also bin ich auch Mitglied.

01:08:56: oder Nihon Koden ist er auch Mitgliet.

01:08:58: wir haben uns daher auch gesehen bei der letzten Veranstaltung.

01:09:01: Die haben auch sehr sehr viel.

01:09:02: Also wenn man da auf die Seite geht, dann findet man auch schon sehr viel.

01:09:05: Es ist ein guter Anfang.

01:09:06: Das heißt, man muss sich erst mal bilden!

01:09:08: Das ist für mich sehr wichtig und dann kommunizieren und offen sein.

01:09:12: Die ersten Tage sind ja super wichtig im Unternehmen – die ersten Wochen, die ersten Monate.

01:09:17: Und dann denke ich... ist es einfach wichtig mit offenem Herzen und offenen Verstand durch das Unternehmen zu laufen.

01:09:23: Also auf der einen Seite natürlich nur ein guter Kommunikator, nur ein Vertrauensbild in den Maßnahmen wird nicht funktionieren wenn du das Skillset nicht hast.

01:09:31: Du brauchst die Hard Facts, du brauchst das Skillsets.

01:09:34: Nur jemand, der wirklich weiß wovon er redet kann Sachverhalt so oft bereiten dass er ganz einfach ist für jemanden der ihn versteht.

01:09:41: Das heißt das skillset ist wichtig, skillset aufbauen vielleicht Zertifizierung auch nachdenken, gerade für Leute die vielleicht Quereinsteiger sind.

01:09:47: Die auch nicht aus der Anwaltschaft kommen.

01:09:49: Obwohl man sagen muss, Leute die aus der Inhaltschaft kommen sind auch nicht für Kompleins geboren, ne?

01:09:53: Es ist einfach so.

01:09:55: Aber... Ja, nee überhaupt nicht!

01:09:58: Bin ich auch der Meinung.

01:09:59: Aber Skillset aufbauen und mit offenen Augen- und offenem Herzen des Unternehmelaufen zuhören ganz viel.

01:10:05: erstmal lernen erst mal vielleicht auch den Mund halten am Anfang Und ich denke, dann wird das schon mit der Zeit.

01:10:11: Man muss einfach glaube ich so wie du sagst Menschen mögen dem Kontakt zum Menschen möge aber gleichzeitig niemals vergessen dass mein Skill Set das ist was mich denn dazu auch befähigt Sachen einfach darzustellen und auch gut kommunizieren zu können.

01:10:26: Und Du hast das wunderbar gesagt es gibt Vereine Es gibt Verwendigungen Es gibt Bücher Es gibt Podcasts Es gibt Menschen die bereit sind Webinare zu machen oder die man ansprechen kann, die bereit sind da vielleicht den einen oder anderen Impuls zu geben.

01:10:43: Also das Thema sich bilden ist definitiv ein Punkt der dazu führt dass man das richtige Programm aufsetzt und vielleicht sein Programm auch weiterentwickeln kann.

01:10:53: Und du hast vorhin was gesagt was zum Thema Bildung eigentlich perfekt dazu passt und auch die Brücke dazuschlagt oder schlägt?

01:11:05: Wie das Programm, oder was die Legitimation auch ist für das Programm und das ist das Business.

01:11:10: Ja!

01:11:11: Mit offenem Herz und mit offenen Augen durchs Unternehmen um das Business kennenzulernen.

01:11:15: denn kennt man das Business?

01:11:17: Kennt man die Risiken?

01:11:19: Kennte man die Risiken hat man die Grundlage für sein Programm?

01:11:22: Absolut richtig.

01:11:23: und auch da nochmal vielleicht eine Sache für den neuen Kollegen wenn ich nicht mein Business nicht versuche zu verstehen dann werde ich niemals das Vertrauen der Kollegen kriegen.

01:11:34: Weil wenn ich mit einem Sales- oder Technikersprecher, der seit zwanzig Jahren in diesem Unternehmen ist, erkennt jede Schraube im Gerät und merkt, dass ich absolut keine Ahnung habe wovon ich spreche und auch keine Lust habe es zu lernen.

01:11:46: Das zweite ist noch wichtig, da werde ich den niemals kriegen.

01:11:50: Und man muss sich reinknien, man muss das Business verstehen.

01:11:54: Man muss versuchen es zu verstehen.

01:11:55: Es ist nicht immer einfach aber das ist immens wichtig.

01:11:59: Und am Ende, wie du schon sagtest vorhin Compliance funktioniert nicht im lov-drehren Raum.

01:12:08: Wir sind kein Selbstzweck!

01:12:09: Wir sind die Unterstützer und Enabler des Businesses.

01:12:11: Ich habe für unser Unternehmen noch nicht so viel Geld verdient.

01:12:16: Vielleicht verhindert manchmal, dass Geld ausgegeben wurde oder gezahlt werden musste.

01:12:21: Aber wir sind dafür da unsere Kunden, unsere Mandanten und unsere Mitarbeiter.

01:12:27: Und die müssen das Geld verdienen!

01:12:29: Am Ende des Tages müssen wir alle Geld verdienten damit unsere Brötchen bezahlt werden, damit unsere Gesellschaft gut funktioniert.

01:12:35: Da müssen die Unternehmen... Geld verdienen.

01:12:38: Und wir sind dafür da, die Guidance und die Leitplanken zu geben damit das so gut wie möglich klappt aber eben die Risiken so gut für möglich vermieden werden.

01:12:46: Das ist ein wunderbarer Schlusssatz eigentlich ich darf ihn noch ergänzen darum dass das Compliance Programm dann wirksam ist wenn die Menschen Bock haben aktiv am Thema Compliance auch teilzunehmen.

01:12:59: Sehr gut!

01:13:00: Lieber Heinrich, also ich weiß gar nicht was sich da jetzt zusammenfassen soll von diesem Feuerwerk an Inspiration und wunderbaren Dingen die wir da jetzt diskutiert haben.

01:13:12: Vielleicht ganz kurz, Compliance ist kein Selbstzweck!

01:13:15: Wir müssen unsere Dienstleistung und den Grund warum es uns als Compliance gibt auch verkaufen.

01:13:21: Sichtbarkeit schafft Wirkung, Kommunikation In jeder Form die möglich ist, jede Form die erlaubt ist.

01:13:28: Jede Form die Spaß macht.

01:13:31: Richtlinien kurz nicht banalisiert Einfach aber nicht banalisiert.

01:13:37: Schulungen zielgruppengerecht alles ausprobieren was Spaß macht von persönlich bis e-Learning unbedingt den Kontakt zu den Menschen suchen Richtlinie oder vielleicht weniger in Richtlinien, mehr in Prozessen zu denken und diese Prozesse dann in konkrete auch digitalisierte Maßnahmen zu übertragen.

01:13:54: Und dann packt man noch deinen Schlusswort, dein Wunderbares drauf!

01:13:57: Dann haben wir eigentlich eine wunderbare Reise gehabt durch das Programm mit dem einen oder anderen Zungen-Schläug.

01:14:04: Ich merke dieses Bier... ich soll kein Bier trinken.

01:14:11: Zum Abschluss Gibt es, ich lasse dir ja noch nicht gehen.

01:14:14: Es gibt jetzt zum Abschluss immer noch ein drittes wiederkehrende Element und das dritte wiederkehmende Element ist unser C-Wort.

01:14:21: Compliance in einem

01:14:22: Wort!

01:14:35: Was ist für dich Compliance an einem Wort?

01:14:37: Vertrauen.

01:14:39: Das ist auch der Grund warum du heute bei mir stehst, weil das mein Wort wäre.

01:14:43: Lieber Heinrich vielen herzlichen Dank noch einmal für deine lebensgefährliche Anreise und dafür dass du dir die Zeit genommen hast.

01:14:51: Danke, dass du... So offen über die Themen gesprochen hast.

01:14:55: Danke, dass wir uns heute da wieder treffen konnten... Ja?

01:15:00: Dass du extra nach Linz gekommen bist.

01:15:02: Also es hat schon einen Grund warum wir jetzt bei uns kennengelernt haben glaube ich.

01:15:06: In diesem Sinne vielen herzlichen Dank!

01:15:08: Vielen dank für die Einladung Martin und wie gesagt wir kennen uns noch nicht so lange aber ich habe wirklich das Gefühl, dass Wir sehr viele Sachen schon geteilt haben als wir uns noch nie kannten.

01:15:17: Absolut!

01:15:19: It's a match würde sein!

01:15:21: In diesem Sinne.

01:15:22: Wir wandern bei der nächsten Folge in das Thema Whistleblowing, also das nächste Element und wir kommen somit auch so ein klein wenig zum Ende unserer Reise durch das CMS.

01:15:34: aber bis dahin bleiben Sie noch ein bisschen komplänt.

01:15:39: Bleiben Sie vor allem ein guter Mensch.

01:15:41: Ihr macht den reichen Zehner!

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